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Das Kind hat einen Namen

Sieger beim Wettbewerb Das Kind hat einen Namen

Das Bier ohne Namen der Schaumburger Privat-Brauerei ist ab sofort Geschichte: Von morgen an ist es als „Schaumburger Select“ in den Geschäften erhältlich. Kreiert haben den Namen gleich sechs Teilnehmer eines entsprechenden Wettbewerbs des Stadthäger Traditionsunternehmens.

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Namensfinder: Rosi Böger (von links), Christina Wehrmann, Burghard Henze, Claudia Boulanger, Sören Strauß und Bernd Ovenbeck. Jüngere Zielgruppe im Blick: Die neue Biersorte soll sich auch außerhalb Schaumburgs verkaufen.

Quelle: rg

Stadthagen. „Mein Mann hat am Computer ein paar Namen aufgeschrieben und den Vorschlag dann in meinem Namen abgeschickt“, erzählt Claudia Boulanger aus Hespe. Die Idee zum „Schaumburger Select“ sei ihm beim Blick auf die Zutatenliste gekommen. Dort sei die Malzsorte „Select X“ aufgeführt. „Ich habe unter dem Begriff Select nachgeschlagen und dabei die Erklärungen ,natürliche Auslese‘, ,Bindung von guten Eigenschaften‘ und die spezielle Malzsorte gefunden“, ergänzt Rosi Böger, die ebenfalls den Siegervorschlag abgegeben hatte. Von diesen Begriffen sei es nur noch ein kleiner Schritt zu ihrem Tipp gewesen. Boulanger und die anderen fünf Sieger des Namenswettbewerbs haben ein Jahr Freibier von der Schaumburger Privat-Brauerei gewonnen.

 Verkauft wird das Bier nach Aussage von Brauerei-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Lambrecht in Drittel-Liter-Flaschen einzeln oder im 24er-Kasten. „Es ist kein Saisonbier“, so Lambrecht, ob es jedoch dauerhaft erhältlich sein soll, hänge von der Nachfrage ab.

 In den vergangenen Wochen waren bei der Brauerei rund 5000 Vorschläge von 3000 Teilnehmern eingeschickt worden. „Ich habe mit 500 gerechnet. Von daher bin ich mit den Einsendungen sehr zufrieden“, betont Lambrecht. Das „Bier ohne Namen“ ist Teil einer Marketingstrategie, die die insolvente Brauerei aus der Krise führen soll.

 Mit dem neuen Namen und dem Etikett in Schwarz und Rot sollen Lambrecht zufolge insbesondere jüngere Zielgruppen angesprochen werden. Die Entwicklung eines neuen Bieres und der Namenswettbewerb waren zudem Teile einer Strategie, um die havarierte Brauerei wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Zu der Kampagne gehörten auch die Entwicklung neuer Saisonbiere und ein neues Design für die bisherigen Produkte. Im Juli 2013 hatte Lambrecht für einen Teil des Unternehmens einen Insolvenzantrag gestellt. Zwischenzeitlich stand sogar der Verkauf der Brauerei als Option zur Debatte. bes

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