Beckedorf (gus). „Im Westen wird es schon heller“, sagte der Pastor. Keine fünf Minuten später stoppte der Niederschlag tatsächlich – der heftige Wind aber blies weiter.
Angesichts des ungemütlichen Wetters hatte Nisch die Besucher eingeladen, an den Marktständen „in der stürmischen Zeit enger zusammenzurücken und Gespräche mit dem Nachbarn zu suchen“. Gesprächspartner gab es einige, denn die Veranstaltung war von Beginn an gut besucht
Der Pastor bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern und überreichte der Chef-Organisatorin, Silvia Windheim, ein Geschenk. „Es steckt jede Menge Arbeit in diesem Markt“, unterstrich der Pastor. Windheim wiederum reichte den Dank ebenfalls an „viele fleißige Helfer“ weiter und dankte allen Marktbeschickern.
Die viele Arbeit machte sich einerseits in Form des umfangreichen Angebots an den Ständen bemerkbar. Außerdem kam der Markt auch optisch mehr als vorzeigbar daher. Die im Kreis angeordneten Buden verband ein Pfad aus Rindenmulch. Als die Dunkelheit einsetzte, beleuchtete Discjockey Andreas Eismann aus Ottensen die Godehardi-Kirche mit bunten Scheinwerfern.
Außer dem Posaunenchor steuerte auch der Kirchenchor Livemusik bei. Die Sänger trugen Advents- und Abendlieder vor. Jede Menge Spaß auch für die jüngsten Besucher: Bei der Kinderbetreuung bastelten Jungen wie Mädchen bunte Andenken. Diejenigen, die sich trauten, könnten auf zwei Ponys reiten. Und dann war da noch der Stand des Lindhorster Holzspielzeugladens, der Kinderaugen strahlen ließ.
SN-Online.de Anmeldung
