Beckedorf (jw). „Wir haben die Band schon mal in Sachsenhagen spielen sehen und waren uns sofort einig, dass wir sie auch nach Beckedorf einladen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, Michael Klingenberg. Ausschlaggebend für seine Entscheidung sei das Auftreten der sieben Männer gewesen, bei dem die Zuschauer auch etwas zu lachen haben.
Dass das stimmt, bewies das Ensemble nur kurze Zeit später. Durch den dunklen Kirchengang bewegten sich die Bläser auf die Bühne, bewaffneten sich mit ihren Instrumenten und begannen, die Gottesstätte mit ihren Klängen zu füllen. Ein großer Stern leuchtete über ihren Köpfen, und vor der Band standen vier Kerzen.
Diese zündeten die Musiker im Laufe des einstündigen Konzertes nach und nach an. Mit Christian Blume (Tuba), Bastian Dreves und Felix Grossmann (Posaune), Guido Bleidistel (Tenorhorn) und Matthias Matzel sowie Kolja Brockmann und Lothar Klingenberg (Trompete) deckte „Brass-a-licious“ so ziemlich jede Tonlage ab. Die schrillen Töne der Trompeter ergänzten sich dabei perfekt mit den dumpferen Lauten der Tuba. Es hatte fast den Eindruck, dass sich die Musiker mit ihren Instrumenten untereinander verständigen.
Zwischen den Liedern, die teils adventlich, teils klassisch und von den Musikern in einer ganz eigenen Art und Weise interpretiert waren, unterhielt das Ensemble die Zuschauer mit einem stillen Schauspiel, rhythmischen Bewegungen und kurzen Geschichten. „Seit vier Jahren machen wir nun schon gemeinsam Musik“, sagte Blume nach dem Konzert. „Sinn der Sache war es von Anfang an, etwas freier und lockerer zu spielen und jedem die Möglichkeit zu geben, seine eigenen Ideen einfließen zu lassen.“
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