Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service
Heuerßen/Copiapo / MAN-Veka-Team

Hitze, Sturm, Schnee und ein Beinahe-Ausfall


Der Tross der Rallye Dakar mit dem Heuerßer Dieter Thomas als Teamarzt des MAN-Veka-Teams ist mittlerweile von Argentinien nach Chile „übergesiedelt“. Allerdings nicht im Renntempo. Die letzten Tage in Argentinien, wo die Rallye am Neujahrstag gestartet war, hatten es wahrlich in sich.

MAN-Pilot Pieter Versluis kämpft sich während der 5. Etappe über eine Sanddüne. Er ist momentan 12. des Truck-Klassements.

© pr

Heuerßen/Copiapo (gus). Nach der brütenden Hitze und Sandstürmen (wir berichteten) behinderten Regen und Schnee die Andenüberquerung, die die Fahrer und ihre Betreuer hinüber nach Chile führen sollte. Die Freitags-Etappe wurde gestrichen. Immerhin warten auf die Fahrer in Copiapo, wo das Rennen am Sonnabend fortgesetzt wird, moderatere Temperaturen. 25 bis 27 Grad sollen in der Stadt, die in der chilenischen Atacamawüste liegt, herrschen.

Sportlich hat das MAN-Team während der 5. Etappe Dramatisches erlebt. Der bisher Beste des Teams, Marcel van Vliet, blieb in einer Sanddüne stecken, wie Thomas in seinem Weblog berichtet. Stundenlang dauerte die Bergung, Pilot und Crew schwankten, ob sie das Rennen fortsetzen sollten. In der Gesamtwertung taucht van Vliets Truck zwar nicht mehr auf.

Doch nach eigenen Angaben ist der Niederländer noch dabei. Über seinen Twitter-Kanal verbreitete van Vliet, er habe die 5. Etappe im maximalen Zeitlimit beendet. Heißestes MAN-Eisen im Feuer ist nun der von technischen Problemen geplagte Franz Echter auf Platz acht, mit gut 53 Minuten Rückstand zum Gesamtführenden Gerard de Rooy (Iveco). Dessen Teamkollege Hans Stacey hat 4:21 Minuten Rückstand auf Platz zwei, Dritter ist der nächste Iveco-Pilot, Miki Biasion, 4:25 Minuten zurück.

Auf Tuchfühlung zu diesem Trio befindet sich der Tscheche Andres Loprais (Tatra) mit 13:11 Minuten Abstand auf den Spitzenreiter. Der Seidenstraßen-Rallye-Gewinenr hat somit noch intakte Chancen, einen Total-Triumph von Iveco zu verhindern. Das Team ist derzeit das Maß aller Dinge.

Auch fachlich geht es für MAN-Betreuer Thomas hoch her. Mehrfach musste er die Crew-Mitglieder bereits verarzten. Einer der Fahrer bemerkte Blut in seinem Urin, per Ultraschall gab es aber Entwarnung. „Nur“ eine Dehydrierung habe dies verursacht. Der Pilot habe bei der extremen Hitze schlicht zu wenig getrunken.Der wetterbedingte Ruhetag am Freitag kam für die MAN-Recken wie gerufen.

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige
Anzeige
Was meinen Sie: Spielen die acht Bayern-Nationalspieler nach der Champions-League-Finalniederlage eine gute EM für Deutschland?
SN-Urlaubsratgeber

Ferienzeit ist Reisezeit: Wenn am 23. Juli die Sommerferien beginnen, ist das für viele auch das Zeichen zum Start in den Url...

Staatsbad Nenndorf

SN-Themenkanal Gesundheit - Schaumburger Firmen stellen sich vor: Staatsbad Nenndorf

Meist gelesen in Schaumburg

Facebook

SN-Babyglück

SN-Kinderglück

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Bückeburger Krankenhaus Bethel Babys das Licht der Welt.

Städtewetter
Tagestemperatur
°
Nachttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Beckedorf / Bouleturnier

Die Mannschaften BSV-Vorstand, Feuerwehr 2, Tischtennis und Fahrradclub 2 haben am Dienstagabend ihre Tickets fürs Viertelfinale der Beckedorfer Boulemeisterschaft gelöst. Die höchste Niederlage des Tages kassierte das SN-Team Die Kugelschreiber mit 3:13.



Top