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Heuerßen / Rallye Dakar 2012

Plätze eins und drei zum Auftakt


Zum dritten Mal betreut der Heuerßer Mediziner Dieter Thomas das MAN-Veka-Team bei der Rallye Dakar. Seinen Einsatz bei der Seidenstraßen-Rallye in 2011 eingerechnet, ist es seit 2009 Thomas’ viertes Mal als Teamarzt bei einer mehrtägigen Rallye-Veranstaltung.

Drei MAN-Veka-Trucks bedeuten eine Teamstärke von drei Dutzend Männern.

© pr.

Heuerßen (gus). Gleich zu Beginn gab es eine traurige Nachricht für alle Teilnehmer: Der 38-jährige Motorradpilot Martinez Boero aus Argentinien kam beim Heimspiel in Mar del Plata ums Leben. „Außerdem sind heute mindestens zwei Autos abgebrannt, der schöne neue Volvo und irgendein gelber Buggy“, schreibt Thomas zudem in seinem Internet-Blog.

Ein heißes Pflaster also, auf das sich der Heuerßer erneut gewagt hat. Die Dakar-Rallye wird seit mehreren Jahren nicht mehr in Europa und Nordafrika ausgetragen. In 2012 führt das größte Autorennen der Welt durch Argentinien, Chile und Peru. Ziel ist nach 8500 Kilometern über Wüstenpisten, Steppe und Bergketten die peruanische Stadt Lima.

Mit Franz Echter als Kapitän, der sich in 2009 und 2011 jeweils als Fünfter in das Endresultat der Rallye eingetragen hatte, ging das MAN-Veka-Team in die diesjährige Auflage. Ein gutes Omen für den erfahrenen Piloten: Mit Mediziner Thomas an der Seite hatte sich Echter noch nie schlechter als auf Rang fünf bei einer großen Rallye platziert. Auch auf der Seidenstraße kam Echter an dieser Position ins Ziel. Doch es soll noch weiter nach vorn gehen.
Der Auftakt führte Piloten, Ko-Piloten und Betreuer buchstäblich in die Pampa. Von Mar del Plata aus galt es, 801 Kilometer bis nach Santa Rosa de la Pampa zu überwinden. Zunächst säumten noch Tausende Rallyefans den Straßenrand, ehe es einsam wurde für die Rennfahrer. „Danach endlose grade Straßen bis zum Horizont, ab und zu Sonnenblumenfelder oder Gauchos auf riesigen Ranchen“, beschreibt Thomas das Szenario.

Der 2007er Dakar-Truck-Sieger Hans Stacey (Iveco) aus den Niederlanden und die zuletzt in Südamerika unschlagbar erscheinenden russischen Kamaz-Trucks gelten als ärgste Konkurrenten für MAN-Veka. Auch Seidenstraßen-Sieger Ales Loprais aus Tschechien wird einiges zugetraut, wobei dessen Erfolg über die Kamaz-Piloten auf der Seidenstraße eine umstrittene Disqualifikation vorausgegangen war. In 2007 landete Loprais auf Rang drei bei der Rallye Dakar.

Für MAN verlief die erste Etappe blendend: Echter beendete das Rennen als Dritter mit 56 Sekunden Rückstand zum eigenen Teamkollegen Marcel van Vliet, der die Gesamtführung übernahm. Dazwischen liegt Theo de Rooy auf Iveco. Der beste Kamaz-Truck kam auf Platz fünf, Stacey wurde Sechster, Loprais (Tatra) Zehnter. Wir halten Sie auf dem Laufenden über die Erlebnisse des Heuerßer Arztes und dessen Team.

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