Heuerßen/Lima (gus). Möglich, dass auf der anderen Seite der Anden die Internet-Verfügbarkeit zu stark eingeschränkt war.
Sportlich ist der Mannschaft auch keine Trendwende gelungen, der Doppelsieg der Iveco-Trucks von Gerard de Rooy und Hans Stacey hatte ohnehin nicht mehr infrage gestanden. Peter Versluis beendete die Rallye als Gesamtzehnter, war damit bestplatzierter MAN-Pilot. Mehr als elf Stunden betrug sein Rückstand auf Sieger de Rooy.
Für Versluis, der mit 39 Jahren zu den jüngeren Truck-Piloten gehört, war es bei seinem zweiten Auftritt die beste Dakar-Endplatzierung. Versluis wertete sein Abschneiden als Erfolg. Auch Teamchef Fred van Putten lobte auf der Veka-Racing-Internetseite seinen bestplatzierten Truckfahrer. Ansonsten sei die 2012er-Ausgabe für „Veka-MAN“ unbefriedigend gewesen.
Dabei hatte alles so gut angefangen: Marcel van Vliet gewann die erste Etappe vor Teamkollege Franz Echter, ehe das Defektpech beide zurückwarf. Echter beendete die Rallye gar vorzeitig.
Es waren übrigens noch zwei andere Teams mit MAN-Lastwagen unterwegs: das „Epsilon“-Team und das „X-Raid“-Team mit Thomas Wallenwein. Deren Trucks landeten aber noch weiter hinten im Gesamtklassement. Thomas Wallenwein ist der Vater des aktuellen deutschen Rallye-Meisters, Sandro Wallenwein. Und der Vater hat außer einem Namensteil noch etwas anderes mit dem Heuerßer Dieter Thomas gemein: Er berichtete in einem Blog von „seinem“ Dakar-Einsatz.
SN-Online.de Anmeldung
