Lindhorst (gus). Obwohl die Mitgliederzahl gesunken ist, hat der Vorstand damit einen Einbruch bei den Einnahmen verhindert. In 2011 kassierte der TuS noch 45232 Euro, veranschlagt waren 46500. Die Zahl der Mitglieder ging von rund 940 auf 876 zurück. Deshalb wird der 2011er-Ansatz in diesem Jahr wohl dennoch nicht ganz erreicht: 46300 Euro sind als Einnahme veranschlagt.
Eine feste Größe bleibt die kommunale Entschädigung für die Platzpflege, die 17000 Euro beträgt. Weitere Einnahmen sind ein Übungsleiterzuschuss vom Kreissportbund (KSB) in Höhe von 5500 Euro, 6600 Euro Miete und 1400 Euro aus Bandenwerbung sowie einige weitere dreistellige Beträge.
Ein Darlehen wie in 2011 muss der Verein nach jetzigem Planungsstand nicht aufnehmen. 12000 Euro waren seinerzeit für den Kauf eines neuen Rasenmähers nötig gewesen. Damit war das Etatvolumen auf rund 90000 Euro angewachsen. Geplant waren ursprünglich 79350 Euro – also weniger als in diesem Jahr.
Für Tilgung und Zinsen stehen auf der Ausgabenseite wie im Vorjahr 8900 Euro zu Buche. Dort profitiert der TuS sogar davon, dass die Badminton-Sparte zum Leidwesen vieler Beobachter geschlossen werden musste. In 2011 hatten die „Federballspieler“ noch 1548 Euro erhalten.
Während der Bonus der Basketballer bei 3500 Euro konstant bleibt, erhalten die Fußballer etwas weniger Geld: 9000 statt 9689 Euro stehen im Etat. Die Tischtennisspieler erhalten 2400 Euro, in 2011 waren 2366 abgerechnet worden. Der Zuschuss für die Turner geht von 1493 Euro auf 3900 rauf, wobei dieser Ansatz ebenso wie die 2400 Euro der Tischtennissparte auch in 2011 kalkuliert worden war.
Für die Platzpflege muss der Verein laut Plan nur noch 6460 Euro aufwenden. In 2011 waren es per Ergebnis fast 22000 Euro, wobei dies dem Rasenmäherkauf geschuldet ist. Bei der Gebäudeunterhaltung sind Strom (3500 Euro) und Wasser (5600 Euro) die größten Belastungen. Für Heizöl fallen 3000 Euro an, Instandsetzungsmaßnahmen sind ebenfalls mit 3000 Euro veranschlagt.
Im Plan stehen ferner 5000 Euro an Beiträgen an Verbände, 10300 Euro für lizenzierte Übungsleiter und 3270 Euro für Versicherungen. An Hallennutzungsgebühren muss der TuS 5500 Euro berappen. In 2011 waren 2600 Euro veranschlagt worden, zahlen musste der Verein wie schon in 2010 nichts.
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