Das Ziel des Energieverbundes ist eine größtmögliche lokale Wertschöpfung. „Alle Anwohner und Grundeigentümer sind herzlich eingeladen, sich an dem Windpark zu beteiligen“, erklärte Florian Massante, der das Projekt zusammen mit seinem Vater angehen möchte. Er wies in seinem Vortrag darauf hin, dass rund 145 Millionen Euro an Energiekosten den Landkreis jährlich verlassen würden.
Der Windpark, für den das Investitionsvolumen insgesamt 25 Millionen Euro betragen würde, soll in dem Gebiet zwischen Riepen, Beckedorf und Ottensen entstehen. „Die Anlagen sollen einen großen lokalen Beitrag zur schadstofffreien, und von Importen unabhängigen Energieerzeugung leisten“, erklärte Massante.
Sowohl die SPD- als auch die CDU-Fraktion zeigten sich von dem Vorhaben nicht abgeneigt und sprachen sich einstimmig für einen Antrag auf eine Flächennutzungsplanänderung aus.
In Heuerßen ist derzeit geplant, dass drei neue Windräder entstehen. Diese will das Unternehmen „Juwi“ nahe Vornhagen platzieren. Die Gemeinde Lauenhagen hatte Ende 2011 einen „Juwi“-Vorstoß in ihrem Gebiet abgelehnt.
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