Kobbensen. Sehr zur Freude von Bürgermeister Frank Stahlhut schritt eine „Schnelleinsatztruppe“ zur Tat. „Nachdem das Sturmtief ,Andrea‘ mit seiner Kraft auch zu Schäden in der Gemeinde Heuerßen geführt hatte und das Bushäuschen des Ortsteils Kobbensen enthauptet hatte, konnte der Bürgermeister der Gemeinde mit Freude feststellen das sich die ,Schnelleinsatztruppe‘ der Dorfgemeinschaft der Sache angenommen hat“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Mit einem Traktor, einer Leiter und einem dicken Gurt manövrierten die Helfer das Holzdach in Richtung seines Bestimmungsortes. Zuvor hatten mehrere Männer das Konstrukt, das der Sturm vom Rest des Häuschens abgetrennt und verkehrt herum zu Boden geschleudert hatte, mit Muskelkraft umgedreht und in Position gebracht. Denn das Dach lag von der Straße aus gesehen hinter dem Wartehaus. Mit einem Kantholz dirigierte einer der Helfer das Holzgebilde dorthin, wo es eigentlich hingehört, während der „Pilot“ am Steuer des Traktors behutsam die Richtung vorgab. Glücklicherweise war das Dach beim Sturz weitgehend heil geblieben. So musste es „nur“ noch auf den Wänden des Häuschens befestigt werden – und fertig war der Unterstand für die Kobbenser Buspassagiere. Diese bleiben beim Warten auf den Bus fortan wieder trocken. Wegen des den unentgeltlichen Einsatzes der Bürger sind der Gemeinde Kosten für die Neuaufstellung eines Bushäuschen erspart geblieben. Die gelungene Reparatur zeige, dass das Motto „Eine Hand für Heuerßen“ sich nicht nur auf eine einmalige Aktion im Jahr beschränkt, bei der die Einwohner gemeinsam unterschiedliche Bereiche der Kommune säubern sollen. Das nächste dieser „Putzmanöver“ steht im kommenden Frühjahr auf der Tagesordnung.
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