Vornhagen (svb). 40 bis 50 Teilnehmer sei genau die richtige Anzahl, erklärte Windheim. Zu Spitzenzeiten waren sogar bis zu 80 Personen gekommen, aber das übersteige die Kapazität des Saales. Am Ende der drei Spielrunden, wovon jede etwa eine Stunde dauert, hatte Dieter Schmidt aus Heuerßen die Nase vorn und gewann das Turnier. Platz zwei teilen sich die beiden Lüdersfelder Holger Kleine und Günter Wilkening.
Durch großzügige Spender und Sponsoren seien die Gewinne aufgewertet worden, erklärte der Organisator. Vom Gourmetgrill bis hin zu Essensgutscheinen und DVD-Playern war konnte sich jeder Teilnehmer bei der Siegerehrung etwas aussuchen. Früher habe es mal Pokale gegeben, aber diese seien schon vor langer Zeit in reine Sachwerte umgewandelt worden.
Es herrschte wieder eine „super Stimmung“ unter den Spielern, meinte Windheim, der wieder überaus zufrieden mit der Meisterschaft war. Mittlerweile hat dieses Turnier eine lange Tradition, die bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückreicht. Ursprünglich sei es eine Veranstaltung der Trachtengruppe gewesen, die Windheim aber schon damals geplant und ausgerichtet habe, erklärte er.
Die familiäre Atmosphäre habe sich bei dem Turnier erhalten, sagte Windheim. Im vergangenen Jahr seien einige seiner Freunde aus dem Bernhardiner-Rott aus Stadthagen dazugekommen und die Gesellschaft sei feminin aufgemischt worden, freute sich der Chef über die weiblichen Gäste.
Das Alter der Teilnehmer von Mitte 20 bis 80 Jahre zeige auch die Beliebtheit des Doppelkopfspielens aller Generationen. Außer „alten Hasen“ spielten in Vornhagen auch „Frischlinge“ in diesem Spiel mit.
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