Meerbeck (gus). Dies führte Gemeindedirektor Werner Müller in der Ratssitzung noch etwas detaillierter aus. „Der Bauhof muss schließlich weiterarbeiten“, so Müller. Dieser sagte zudem, es sei ratsam, einen Betrag für die Anschaffung einer Zugmaschine in den Haushaltsplan 2012 aufzunehmen. 16 Jahre hat der Traktor bereits auf dem sprichwörtlichen Buckel.
Volker Hundertmark (CDU) wand ein, dass man diesen Vorfall zum Anlass nehmen sollte, zu analysieren, ob sich ein eigener Bauhof überhaupt noch rechnet. Möglicherweise wäre es günstiger, manche Arbeiten extern zu vergeben. Müller wies auf das Beispiel der Nachbargemeinde Niedernwöhren hin, die auch viele Aufgaben weiterdelegieren. Dies führe schließlich auch zu gewissen Kosten.
Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss, Geld für einen neuen Bauhof-Schlepper in den Etat für 2012 aufzunehmen. Allerdings soll auch geprüft werden, ob sich der Betrieb des Bauhofs für die Kommune wirklich rechnet oder nicht.
Derzeit befindet sich der Schlepper noch immer in der Werkstatt von Motorgeräte Vehling in Volksdorf. Die Bauhofmitarbeiter sind mit einem Leihfahrzeug unterwegs, um die anfallenden Arbeiten erledigen zu können. Mittlerweile steht so gut wie sicher fest, dass ein neuer Schlepper gekauft wird.
Dies muss der Verwaltungsausschuss aber noch beraten, wie Druschke gegenüber dieser Zeitung erklärte. Der Etat soll spätestens Anfang März verabschiedet werden.
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