Meerbeck (svb). Das Ensemble unter der Leitung von Wiebke Dockhorn begann das Konzert mit der Ouvertüre und dem Marsch aus Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“. Die Stücke „Kinder-Galopp“ und „Tanz der Zuckerfee“ aus demselben Ballett vervollständigten den ersten klassischen Konzertblock.
Sei es das überaus locker und gefühlvoll intonierte Klavierstück „River flows in you“ von Yiruma oder das auf der Orgel gespielte „Präludium und Fuge“ von Johann Sebastian Bach – Horst Loose, seit 2010 Organist in Meerbeck, bereicherte mit eingeschobenen Piano- und Orgelwerken das Konzert. Laut Wilkening hat die Gemeinde mit Loose ein musikalisches Goldstück gewonnen.
Ihr Können bewiesen dann sämtliche Akteure, indem sie gemeinsam das „Voluntary“, ein stimmungsvolles und von Charakterwechsel geprägtes Improvisationsstück des blinden Organisten John Stanley überzeugend intonierten. Dabei sei es eine besondere Herausforderung, die Bläser vor dem Altar und die Orgel auf der Empore klanglich zusammenzubringen, erklärte Loose.
Den Höhepunkt des Abends sparten sich die Musiker bis zum Ende des Konzertes auf. Alle 36 Bläser hatten die Hauptmotive des Kinoerfolges „Pirates of the Carribean“, zu deutsch „Fluch der Karibik“, einstudiert. Die Musik spiegelte die Dramatik der drei Filme wider und für manch einen Konzertbesucher wurden die Bilder der Seeschlachten und hin und her wogenden Piratenschiffe wieder lebendig.
Mit einem Wort: „Klasse“, kommentierte Wilkening diese „starke und tolle Leistung“ der Musiker.
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