Meerbeck (gus, r). Das Neujahrskonzert des Posaunenchores Meerbeck hat bereits Tradition. Als Besonderheit in diesem Jahr werden die Jungbläser den Auftritt mitgestalten. Unter dem Motto „Wir haben noch Plätze frei“ hatte der Posaunenchor Meerbeck Ende 2009 mit der Werbung um Nachwuchsbläser begonnen. Im März 2010 startete dann eine Gruppe von 16 Kindern und sechs Erwachsenen (wir berichteten).
Fast zwei Jahre später sind immer noch 20 Jungbläser von den damals 23 Startern dabei. „Eine ungewöhnlich hohe Quote“, so Chorleiterin Wiebke Dockhorn, die auch mächtig stolz auf das Ergebnis ist. Ihr besonderer Dank gilt dabei dem Engagement der Mitausbilder Rebecca Hainke, Rolf Ostermeier und Jacqueline Peek.
Nach anderthalb Jahren, im September 2011, startete die Integration der Nachwuchsbläser in den Posaunenchor. Die Probe ist in drei Etappen gegliedert. Zunächst üben die Jungbläser in kleinen Gruppen alleine, dann üben alle gemeinsam eine Stunde lang – und anschließend ist noch ein Mal Probe für die erfahrenen Bläser. In den vergangenen Wochen wurde fleißig geübt. Zunächst für das Adventskonzert der Kirchengemeinde Meerbeck und auch für das Neujahrskonzert. Die Jungbläser werden eigene Stücke vortragen und mit eigenen Stimmen Stücke gemeinsam mit den erfahreneren Musikern gestalten.
Auch wenn vielleicht nicht jeder Ton hundertprozentig stimmen sollte, so habe der Nachwuchs große Fortschritte gemacht und sei mit großer Motivation und Freude dabei. Sie beherrschen nach diesen fast zwei Jahren ein Blechblasinstrument, können Noten lesen und entlocken ihren Instrumenten eine große Bandbreite an gut klingenden Tönen.
Mitgestaltet wird das Konzert in diesem Jahr durch von Horst Loose. Er ist seit August 2011 Organist der Kirchengemeinde Meerbeck und bereichert das Konzert mit klassischen und modernen Orgel- und Klavierstücken. So biete das Konzert eine enorme Klangvielfalt von klassischer Musik, wie Peter Tschaikowsky und Johann Sebastian Bach, über Volkstümliches hin zur Pop- und Filmmusik.
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