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Niedernwöhren/Bückeburg

„Ahnefeld’s Ecke“ gibt’s bald in Sri Lanka


Das Hoffest der Familie Ahnefeld in Niedernwöhren, bei dem im vergangenen November 2000 Menschen den 200. Geburtstag des Hofes gefeiert haben, hat einen Erlös von 3000 Euro erbracht. Der Betrag kommt der Stiftung „Kinder in Not“ zugute.

Monika Nolte (von links), Claus Nagel, Alexander zu Schaumburg-Lippe, Roland Rinne sowie Wilfried und Carla Ahnefeld mit dem Erlös des Hoffest.

© svb

Niedernwöhren/Bückeburg (svb). Mithilfe von insgesamt Firmen, Gemeinden und Vereinen sowie zahllosen Einzelspenden (siehe Kasten) ist dieser hohe Betrag zustande gekommen, wofür sich das gastgebende Ehepaar Carlo und Wilfried Ahnefeld ausdrücklich bedankt. Darüber hinaus hatten zehn Musik- und Tanzgruppen das Fest für einen guten Zweck mit ihren musikalischen Darbietungen bereichert.

Das Ehepaar Ahnefeld sowie Monika Nolte, Claus Nagel und Roland Rinne vom Organisationsteam überreichten dem Schirmherrn der Stiftung „Kinder in Not“, Alexander zu Schaumburg-Lippe, jetzt im Schloss Bückeburg einen symbolischen Scheck. „Ich freue mich sehr“, sagte der Fürst, der den Spendern ausführlich die Verwendungsmöglichkeiten für das Geld erläuterte.

Die Stiftung unterstützt derzeit Projekte in Haiti und Sri Lanka. Dort werden zum Beispiel Schulen gebaut und Zeltlazarette betrieben. „Ein paar Euro reichen, um Menschen zu helfen oder sogar Leben zu retten“, verdeutlichte der Schlossherr. 3000 Euro seien da schon eine enorme Summe, womit man in Sri Lanka durchaus einer Familie ein Haus bauen könnte.

Jeder Spender könne den Einsatz seines Geldes durch die Stiftung präzise zurückverfolgen und sogar entscheiden, wofür eine Spende verwendet werden soll, meinte der Schirmherr. Von der Idee eines Hausbaus waren Ahnefelds und ihre Helfer so begeistert, dass sie sich darauf einigten, dies einer Familie in Sri Lanka zu realisieren.

Alexander zu Schaumburg-Lippe zeigte sich von der Idee angetan und versprach, dass das Haus eine Plakette mit der Aufschrift „Ahnefeld’s Ecke“ bekommt. Unter diesem Namen kenne jeder Niedernwöhrener den Hof an der Klosterstraße, erklärte sein Besitzer.

500 Euro von Würth

Bevor die Organisatoren der Ahnfeld-Hofparty ihre Spende an die Aktion „Kinder in Not“ übergeben konnten, mussten sie ersteinmal selbst auf Spendensammlung gehen. 27 Geldquellen zapften sie erfolgreich an, darunter Firmen, Kommunen, Vereine und Privatleute. Den größten Betrag steuerte das Unternehmen Würth mit Niederlassung in Stadthagen mit 500 Euro bei.

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