Niedernwöhren (gus). Außerdem berichtete Bürgermeister Thomas Bachmann von der guten finanziellen Lage der Gemeinde.
„Wir stehen nach wir vor sehr, sehr gut da“, betonte Bachmann. Die Rücklage sei im Krisenjahr 2011 nur um 4000 auf 404000 Euro geschrumpft. Allerdings solle dies nicht über die zahlreichen zu erledigenden Aufgaben der Kommune hinwegtäuschen. Da wären als Beispiele die Sanierung der Sportplatzstraße und die Umgestaltung des alten Feuerwehrhauses.
Letztgenanntes Projekt habe „Priorität eins“. Nicht nur in den politischen Gremien werde bereits über das Vorhaben gesprochen, auch im Vorstand des SoVD-Ortsverbands. „Ich weiß das, ich werde alle zehn Minuten von jemandem angesprochen: Wir müssen reden“, scherzte Bachmann.
„Rauen Wind“, ließ der Schaumburger Shantychor den Gästen um die Nase wehen, wie es dessen Vorsitzender, Dietrich Augstein, formulierte. Sechs maritime Lieder plus Zugabe schmetterten die 20 Sänger, begleitet von Akkordeon und Bassgitarre, in den Saal des Gasthauses „Alter Krug“, unter anderem „Die Möwen vom Steinhuder Meer“. Anschließend unterhielt, wie schon zu Beginn der Veranstaltung, Rolf Ostermeier die SoVD-Mitglieder mit Gesang und Keyboardklängen.
Es war die vierte Auflage des Kaffeenachmittags, die Gemeinde und SoVD gemeinsam organisierten. Hatte die Veranstaltung in den letzten Jahren, als die Gemeinde noch allein zuständig war, unter Besuchermangel gelitten, so ist dies nun passé. Die Teilnehmerzahl ist konstant, seit der SoVD die Regie übernommen hat.
Die Gemeinde bezuschusst den Nachmittag mit einem festen Betrag. Und mit persönlicher Anwesenheit. Diesen Part übernahmen diesmal außer dem Bürgermeister die Ratsmitglieder Monika Insinger, David Blatt und Ralf Uwe Seeger.
Eine lange Pause legt der SoVD Niedernwöhren jetzt nicht ein. Bereits am Sonnabend, 11. Februar, steht mit dem Grünkohlessen die nächste Aktion im Kalender. Um 11 Uhr startet eine Wanderung. Für 13 Uhr ist das Grünkohlessen im „Alten Krug“ geplant.
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