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Niedernwöhren / Dorferneuerung

Attraktiver Ortsmittelpunkt ist in Planung


Das Dorferneuerungsprogramm mit staatlichem Fördergeld läuft in der Gemeinde Niedernwöhren noch bis Ende 2013. Bis dahin soll ein neu gestalteter Ortsmittelpunkt um die alte Feuerwache entstehen. In einem zweiten Planungsschritt wird der sogenannte „Potsdamer Platz“ neben der Gaststätte „Alter Krug“ umgestaltet.

Um das alte Feuerwehrhaus herum soll das neue Ortszentrum entstehen.   © svb

Niedernwöhren (svb). Höchste Priorität haben in 2012 unter anderem die Vollendung der Sanierungsarbeiten in der „Alten Schule“, die dieses Jahr begonnen wurden, sowie die Gestaltung der Kreuzung der Siedlung „Mittelbrink“. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf 56.000 und 80.000 Euro geschätzt.

Die Kreuzung der Straße Mittelbrink und der Verbindungsstraße von Niedernwöhren nach Nordsehl soll ausgebaut und gepflastert werden. „Auf diese Weise soll der Durchgangsverkehr etwas abgebremst werden“, heißt es in dem vorläufigen Maßnahmenkatalog der Gemeinde. Außerdem soll der Randbereich der Kreuzung „als Aufenthaltsraum mit einer Sitzbank und mit mehreren kleinkronigen Bäumen gestaltet werden“.

Ebenfalls wichtig wird im kommenden Jahr die Gestaltung des Ortszentrums an der alten Feuerwache sein. Dafür sind insgesamt 168.000 Euro eingeplant. Um sich ein umfassendes Bild für konkrete Ideen der Neugestaltung zu verschaffen, führen der Bauausschuss und der Ausschuss für Ortsentwicklung und Umwelt am 19. Januar um 18.30 Uhr gemeinsam eine Ortsbegehung in diesem Bereich durch.

Der Maßnahmenkatalog sieht auf der Grünfläche neben dem Feuerwehrhaus einen Spielplatz vor. Außerdem wird dort ein Heringskutter aufgestellt, der die Neugier von Ortsunkundigen wecken und auf die Bedeutung der Heringsfischerei für die Gemeinde verweisen soll.

Für einen Marktplatz auf einem Grundstück des Neubaugebietes müsse zunächst noch der Bebauungsplan geändert werden. Der Platz biete einem Festzelt ausreichend Raum, sodass dort sämtliche Feiern und Aktivitäten der Gemeinde stattfinden könnten.

Dieses Zentrum erhält ein „gerumpeltes Pflaster“ und soll mit kleinkronigen Bäumen eingefasst werden. Eine Sitzgruppe und ein Pavillon als Schutzhütte sind ebenfalls vorgesehen. Der „Interessentenweg“ wird zu einer begrünten „Allee der Ereignisse“ umgewandelt. Bürger haben dort die Möglichkeit, aus privaten Anlässen und Gründen wie Hochzeiten und Geburten selbst Bäume anzupflanzen.

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