Niedernwöhren (svb). Ein Ratsmitglied erkundigte sich in diesem Zusammenhang über die Verfahrensweise bei rückwirkenden Genehmigungen. Er wollte wissen, ob in einem Falle wie diesem die Möglichkeit einer Nichtgenehmigung bestehe. Friedrich Wilharm (CDU) erklärte, dass bei Mehrkosten nicht dafür oder dagegen gestimmt werde, sondern dass das betreffende Gremium von den zusätzlichen Ausgaben, die praktisch nicht rückgängig gemacht werden können, lediglich in Kenntnis gesetzt werde.
„Realität ist nicht planbar“, sagte Jürgen Weh (SPD). Man könne die Kosten im Voraus nur abschätzen und niemand könne wissen, was im Laufe eines Jahres noch dazukommt. Bürgermeister Thomas Bachmann sagte, er wolle sich diesbezüglich bis zur nächsten Ratssitzung informieren.
Die Unterhaltung der Sportanlagen verursachte di egrößten Mehrkosten. Statt 500 Euro kostete die Pflege 1643 Euro mehr. Für Beschaffungen und die Unterhaltung des Bauhofinventars waren auch 500 Euro geplant, 670 kamen hinzu. Für die Fahrzeughaltung gab die Gemeinde durch nötige Reparaturen 750 Euro mehr aus als die veranschlagten 4000 Euro.
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