Vorsitzender Jürgen Zimmer nahm die Anwesenden mit auf eine imaginäre Zeitreise durch die Geschichte des Vereins seit der Wiedergründung 1951 und sogar zurück bis ins Jahr 1933, in dem der Grundstein für den Schützenverein gelegt worden war. In dem anschließenden Bildervortrag erkannte sich so mancher Schütze um wenige Jahre oder sogar Jahrzehnte jünger wieder.
Pollhagen (svb). „Schützenvereine sind Bewahrer von Tradition. Neben der Traditions- und Brauchtumspflege und der Freude an der Geselligkeit, steht die sportliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt“, führte Zimmer aus. Zu jedem Jubiläum werde der Stolz auf die lange Zeit guter Zusammenarbeit größer, sagte er.
Wenn so eine gute Arbeit wie im SV Pohhagen geleistet wird, dann sei dies „eine riesen Hausnummer“, lobte Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke. Gerade der Vorstand opfere viel Freizeit und habe in der heutigen Zeit eine schwierige Aufgabe zu erfüllen, was man den Mitgliedern hoch anrechnen müsse. Egal um welchen Verein es sich handle, er müsse auf den Nachwuchs setzen, sprach Anke die Nachwuchsprobleme vieler Vereine an.
Auch Manfred Fette vom Kreisschützenverband Schaumburg hält es für überaus wichtig, sich mit der Jugend zu befassen. Das Schießen sei nicht nur Spiel und Spaß, sondern das Training sei auch mit Ernst verbunden, meinte er.
Ein wenig paradox äußerte Ernst-Dieter Kreft, Vorsitzender des SV Volksdorf, dass bei gemeinsamen Schießabenden beider Vereine immer reichlich auf dem Schießstand geflachst werde. Damit meinte er aber keinesfalls die mangelnde Disziplin beim Schießen, sondern das gute Verhältnis der benachbarten Sportschützen, das mittlerweile Tradition habe.
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