Pollhagen. Jagdpächter Wolfgang Eikmeier berichtete, dass im vergangenen Jahr 14 Rehe und elf Wildschweine im Pollhäger Revier zur Strecke gebracht worden sind. Hinzu komme zahlreiches Niederwild wie Füchse, Hasen, Rebhühner, Tauben und Rabenkrähen. Stolz verwies Eikmeier auf die neun zurückliegenden Jagdjahre, die unter seiner Regie zu einer „jagdlichen Erfolgsgeschichte“ in Pollhagen erwachsen seien.
Akzeptanz bei den Mitbürgern für die Jagd, Erfolge bei derselben und Einheitsbildung der Jagdgenossen mit den jagdberechtigten Jägern gehörten zu den Schwerpunkten, so Eikmeier. Diese Einheitsbildung sei wegen der ständig zunehmenden „Maisschläge“ besonders wichtig. Ein „Maisschlag“ meint einen Schaden in Maisfeldern, die von Wildschweinen verursacht werden.
Eikmeier: „Wann immer ich die Hilfe der Landwirte benötigte, hat man sie mir gewährt. Es gibt hierzu in Pollhagen keine Alternative, da die Wildschweine sich zu 70 Prozent vom Forst auf die Felder verlagern.“ Hierin sei er sich mit dem Kreisjägermeister Heiner Stahlhut-Klipp völlig einig. Dieser hatte bereits bei der Generalversammlung der Niedernwöhrener Jäger Ähnliches geäußert.
Eikmeier und der zweite Jagdpächter, Hendrik Schröder, gaben bekannt, dass sie weiterhin die Jagd in Pollhagen ausüben wollen und boten folgerichtig eine Pachtverlängerung und eine angemessene Anhebung der Pacht an. Über dieses Angebot ließ der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Pollhagen, Heinrich Möller-Lindenberg, abstimmen.
Das Ergebnis: Auch hier war sich das Duo Eikmeier/Schröder mit den Jagdgenossen weitgehend einig. 40 votierten für den Vorschlag der Jagdpächter, sechs enthielten sich der Stimme und kein Jagdgenosse stimmte gegen das Angebot. gus
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