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Wiedensahl

Die „Wehmländer“ hatte niemand auf der Rechnung


Wiedensahl (jed). Mit den Spielen um den Samtgemeindepokal, den der TuS Niedernwöhren gewann, ist die Sportwoche der TuSG Wiedensahl zu Ende gegangen. Die Organisatoren sind zufrieden mit der Veranstaltung.

Elke Rüffer (von links), Inge Wartmann, Renate Bax, Helmut Schönbeck, Thomas Zander, Anton Plotkin und Klaus Schwarze gewinnen in diesem Jahr das Elfmeterschießen der örtlichen Vereine. Foto: jed

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Das Programmkonzept von Kay Busche und Kai Sonnenburg mit Neuem wie der „WM“ im Lattenschuss (wir berichteten) und Bewährtem wie dem Elfmeterschießen der örtlichen Vereine oder dem Spielenachmittag für Klein und Groß hat sich bewährt. Kleiner Wermutstropfen: Zu der angekündigten Verlosung einer Dokumentation über die WM 1966 und einer Autogrammsammlung zugunsten der Vereinsjugend ist es mangels Interesse nicht gekommen. Jetzt sollen diese „alten Schätze“ im Internet angeboten werden.
Seit 1980 ist das Elferschießen der Vereine fester Bestandteil der Wiedensahler Sportwoche. Diesmal waren 27 Teams am Start, wobei es am Ende mit dem Schützenverein bei den Frauen und dem Wehmland bei den Herren zwei Überraschungssieger gab. Klaus Schwarze, der für die „Wehmländer“ im Stechen gegen „Karls Erbe“ (Zweiter) und die „Busch Bouler“ (Dritter) den entscheidenden Elfer eiskalt verwandelte: „Uns hatte keiner auf der Rechnung.“ Silber bei den Damen ging an „Karls Erbe“, über Bronze durften sich die „Theaterfrauen“ der Feuerwehr freuen.
Eine Überraschung gab es auch beim Kleinfeld-Dorfturnier mit dem Sieg von Raderhorst im Finale nach Elfmeterschießen gegen „Obernenne“. Für den Seriensieger „Mitteldorf“ reichte es diesmal nur zu Platz vier. Die für dieses Turnier geltende Parole „just for fun“ wurde leider nicht immer befolgt. Endspiel-Schiri Kurt Cholewa: „Wir wollen doch alle Montag wieder gesund zur Arbeit gehen, das ist doch hier keine WM.“
Rund 50 besonders treue Sportwochenbesucher, die keinen oder nur einen der sechs Tage versäumt haben, durften sich gestern Nachmittag über ein großes „Gratisgedeck“ aus Bierwagen und Würstchenbude freuen. Heinrich Meyer: „Eigentlich wollte ich zwischendurch mal einen Tag Pause machen. Aber dann habe ich mich doch immer wieder jeden Tag mit Freuden unter dem Sonnenschirm neben der Bierbude verabredet.“
Einen Verbesserungsvorschlag hat Udo Wilkening parat: „Ich war zwar auch jeden Tag da, habe aber nicht immer mitbekommen, wer wie gegen wen gespielt hat. Der Verein sollte nicht nur vor der Sportwoche, sondern auch am Tag danach eine Vereinszeitung mit allen Ergebnissen und dem ganzen Drumherum herausbringen.“

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