In der renovierten Scheune könnten jetzt auch Geburtstage und andere große Feiern stattfinden. „Wir haben jetzt mehr Möglichkeiten“, so Stephanie Horstmann. Außerdem gebe es jetzt einen direkten Durchgang zum Garten. „Vorher mussten die Gäste außen um die Scheune herum gehen, wenn sie in den Garten wollten.“
Da Kurt-Heinrich Horstmann und seine Helfer nur am Wochenende in der Scheune arbeiten konnten, hat der Umbau mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich laut Baugenehmigung vorgegeben. „Wir sollten innerhalb von sechs Monaten fertig sein. Es hat leider länger gedauert.“ Jetzt aber ist alles fertig. Über der neuen Theke haben Horstmann und seine Helfer eine „Schaumburger Mütze“ angebracht. „Das sind 120 Jahre alte Dachpfannen von unserem Hausdach“, erklärt Stephanie Horstmann auf Nachfrage. Sie bedankt sich auch bei den „vielen fleißigen Händen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis“, die bei den Umbauarbeiten mitgeholfen hatten.
Doch nicht nur das Café selbst, sondern auch das Angebot ist größer geworden. Jetzt könne bei Feiern auch frisch gezapftes Bier angeboten werden, so Horstmann. „Beim Tagesgeschäft müssen wir aber schauen, ob sich das lohnt.“ Für den Eröffnungstag verspricht Horstmann Freibier. Angemeldeten Gruppen kann das „Dörp-Kaffee“ jetzt auch ein Frühstück anbieten, sofern dieses im Vorfeld bestellt wurde.
Wegen des Umzugs in die neuen Räume ist das „Dörp-Kaffee“ am Donnerstag und Freitag, 6./7. August, geschlossen. Am Sonnabend, 8. August, öffnen Stephanie Horstmann und ihr Mann dann um 14 Uhr die große Scheunenpforte für ihre Besucher. Danach ist das Café wieder dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
SN-Online.de Anmeldung
