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Wiedensahl

Theaterfrauen: Auch die Zugabe ist ausgebucht


Nicht wie anfangs geplant an drei, sondern jetzt sogar an vier Tagen nacheinander werden die Theaterfrauen der Freiwilligen Feuerwehr Wiedensahl Ende Februar im „Dörp Kaffee“ mit den beiden plattdeutschen Einaktern „Un denn kam Oma“ und „Karl Gramlich regiert“ auf der Bühne stehen.

Die Theaterfrauen der Freiwilligen Feuerwehr Wiedensahl freuen sich auf ihre vier Auftritte im Februar.

© jed

Wiedensahl (jed). Wegen der großen Kartennachfrage wurde für Mittwoch, 22. Februar, eine Zugabe beschlossen. Und auch die ist mittlerweile restlos ausverkauft. Bei Ingrid Horstmann stand as Telefon stand kaum still, wie sie erklärte. Bis einschließlich 25. Februar steht die Gruppe nun also abends auf der Bühne.

Haben es die Theaterfrauen wegen der Festtage um den Jahreswechsel herum eher etwas ruhiger angehen lassen, sind die Vorbereitungen für die Auftritte jetzt in vollem Gange. Während Wolfgang Buhr und Detlef Huxoll an der Kulisse werkeln, proben die Darstellerinnen ab sofort zweimal in der Woche in jeweils zwei voneinander getrennten Gruppen.

Ina Buhr-Rösener, Edith Müller, Elisabeth Wilkening und Anke Heinitz üben für ihre Rollen bei „Un denn kam Oma“ bei Familie Heinitz. Ingrid Horstmann, Christel Abel, Kerstin Peeck, Elke Ernsting und Melanie Horstmann, die bei „Karl Gramlich regiert“ auf den Bühnenbrettern stehen, treffen sich bei Ingrid Horstmann.

Mit ihren Rollen sind alle Darstellerinnen bereits bestens vertraut, denn die Textbücher hat Ingrid Horstmann schon vor einigen Monaten besorgt. Wer wann und wo seinen Text lernt, ist allerdings höchst unterschiedlich. Die einen können das am besten morgens im stillen Kämmerlein beim Bügeln, andere abends in der guten Stube auf dem Sofa und Kerstin Peeck sogar beim Walken an der frischen Luft. Einig sind sich alle aber darin, dass die Ehemänner für das Abhören der Texte nicht in Frage kommen.

Den mit Abstand längsten Text hat Elke Ernsting für ihre Rolle als Knecht Karl Gramlich zu lernen. Kerstin Peeck hofft, dass sich diesmal auch Ingrid Horstmann und Christel Abel streng an ihre Texte halten. Peeck: „Die beiden weichen manchmal spontan vom Text ab. Da muss ich dann immer höllisch aufpassen, damit ich meinen Einsatz nicht verpasse.“

Sollte der Faden trotz guter Vorbereitung bei den Aufführungen dennoch mal verloren gehen, steht Nicola Bulmahn im Notfall als Souffleuse bereit. Zur Crew gehören außerdem Stephanie Horstmann als helfende Hand für Requisiten und Bewirtung sowie die für Maske und Frisuren zuständigen Bianca Reichwage und Hannelore Zielonka.

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