Helpsen/Seggebruch (gus). An dem Fest sollen sich möglichst viele Vereine, Organisationen und Bürger beteiligen. Denkbar seien ein Freiluftgottesdienst und Vorführungen von Tanz über Sport bis Gesang. Alle drei Bergkrug-Gemeinden, Seggebruch, Helpsen und Hespe, sollen in die Vorbereitung einbezogen werden.
Willi Kietsch hatte dieses Vorhaben im Kulturausschuss der Gemeinde Seggebruch vorgetragen. Kietsch ist Ratsherr in Seggebruch. Die Grüne Mitte gehört aber zum Gebiet der Gemeinde Helpsen. Diese müsste also erst einmal die Nutzung des Areals erlauben.
Wie in Seggebruch kamen im Helpser Ausschuss Bedenken hinsichtlich der Bereitschaft der Vereine zu Arbeit an einer weiteren Festivität auf. Auch die Terminwahl könne sich schwierig gestalten wegen bereits etablierter Veranstaltungen in der Samtgemeinde sowie in Obernkirchen, Bückeburg und Stadthagen. Horst Struckmann hielt eine Realisierung für 2012 ohnehin für nicht möglich. Yannic Eggert vom Jugendparlament der Samtgemeinde beurteilte zumindest eine Abendveranstaltung als schwer vorstellbar.
Gemeindedirektor Ditmar Köritz mahnte an, dass die Verwaltung der Gemeinde Helpsen sich in die Vorbereitung nicht einschalten kann. Dies sei für die drei Angestellten nicht leistbar. In Seggebruch gebe es keine Verwaltung. Ergo: Die Vereine müssen klären, ob sie sich an der Organisation beteiligen wollen beziehungsweise können.
Der Punkt soll bei der ersten Vereinskonferenz der Gemeinde diskutiert werden. Deren Termin war zuvor vom Jugendausschuss anberaumt worden. Damit dürfte es in 2012 tatsächlich nichts mehr mit einem Familienfest auf dem Bergkrug werden. Denn die Vereinskonferenz ist für den 19. April geplant.
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