Hiddenserborn. „Ich möchte mich bei den Gästen für die tolle Feier bedanken“, schwärmte Wirt Carsten Homeier anderntags. Alle hätten super mitgemacht, eigentlich wären die Ordnungskräfte überflüssig gewesen. Wie im Vorjahr war die Veranstaltung als „Ü30-Party“ ausgeschrieben.
Das ständig für Hochzeiten und andere Feiern aufgebaute Zelt war durch ein weiteres angesetztes Festzelt kräftig erweitert worden. Der kleinere Teil war beheizt und mit verschiedenen Sitzgelegenheiten versehen. Hier saßen gleich sieben Damen an einem Tisch. „Alles Singles, bis auf eine“, erklärte Anke Janssen. Aus Oberkirchen und Stadthagen kamen sie, angelockt von der zahlreichen Werbung auf Plakaten und in der Zeitung. Petra Büte war diejenige, die als einzige Verheiratete aus der Rolle fiel. Allerdings hatte sie auch die weiteste Anreise hinter sich. Büte lebt in Denver im US-Bundesstaat Colorado und war zu Besuch bei ihren alten Schulfreundinnen.
Zum zweiten Mal lud Homeier zum Tanz in den Mai. Er wolle diese Tradition wieder richtig aufleben lassen, so Homeier. Dazu gehörte auch die Sicherstellung des leiblichen Wohls, wie zu alten Zeiten mit Gegrilltem. Eine Wildbratwurst mit Mango-Senfsoße war der „besondere Kick“ im Angebot.
„Wir sind alle gebracht worden“, sagte Sonja Dehne und meinte eine 16-köpfige Gruppe aus Enzen und Südhorsten. Während am Eingang der Andrang langsam größer wurde, feierten Dehne und ihre Freunde bereits ausgelassen. hga
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