Nienstädt (gus). Der Fachbegriff für solche Tafeln lautet „Whiteboards. Diese Vokabel stammt aus dem Englischen, wo die herkömmliche Schultafel als „Blackboard“ bezeichnet wird. Schwarz beziehungsweise, wie in Deutschland üblich, dunkelgrün sind die neuen Tafeln aber eben nicht, es handelt sich vielmehr um weiße Leinwände, die aber viel mehr können, als schiere Projektionsflächen.
Per Bildschirmberührung aktivieren Schüler und Lehrer darauf unterschiedliche Funktionen. Der Aufbau ist an gängige Computer-Bildschirme und das Textverarbeitungsprogramm Word angelehnt. Mit einer Art Stift kann sogar direkt auf die elektronische Tafel geschrieben werden, für die Unterrichtsergebnisse gibt es auch eine Speicherfunktion, denn die „Tafeln“ sind mit Computern verbunden.
Dass die Grundschule gleich drei „Whiteboards“ bekommen hat, hängt mit mehreren glücklichen Umständen zusammen. Mit Geld aus dem Konjunkturpaket II war zunächst ein Gerät gekauft worden. Dann gab es nach Worten des Schulleiters, Helmut Quander, noch ein Angebot, wonach zwei „Whiteboards“ zum Preis von einem zu haben waren. Dafür fand die Schule bereitwillige Sponsoren.
Die Sparkasse Schaumburg steuerte 2000 Euro bei, die Volksbank in Schaumburg 1000 Euro, die Volksbank Hameln-Stadthagen und die Firma Fricke Metallbau waren mit jeweils 500 Euro beteiligt. Je 250 Euro schossen der Förderverein und das Unternehmen Brauns Control hinzu. 200 Euro stammten von der Firma Mühlmeister, 100 Euro von der Firma Diekmann. Macht insgesamt 4800 Euro an Spendengeld. Den fehlenden Betrag zum Kaufpreis von 5377,61 Euro lieferte die Samtgemeinde Nienstädt.
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