Nienstädt (gus). Der Winter mag bislang eher ein „Winterchen“ gewesen sein. Doch das kam der Gemeindeverwaltung gerade recht. Denn eigentlich hätte das Silo bereits sechs Wochen früher aufgebaut werden sollen, wie Bürgermeister Gerhard Widdel erklärte. Doch ein Eisen-Engpass habe zu der Verzögerung geführt.
Jetzt kann die Gemeinde gelassener abwarten, ob Eis und Schnee in den kommenden Monaten noch zu einer Last entwickeln. Denn in Kürze sollen die ersten 50 Tonnen Salz angeliefert werden. Die dürften die Bauhofmitarbeiter zwar kaum noch in diesem Winter verbrauchen, doch das Streumittel wäre dann eben auch zu Beginn der nächsten „Eiszeit“ verfügbar.
Die Größe des Silos ist nicht willkürlich gewählt worden. Eine Lastwagenladung Streusalz umfasst nach Worten Widdels etwa 25 Tonnen. Wenn das Reservoir zur Hälfte leer sei, bestelle die Gemeinde nach. Und die Menge orientiert sich auch in etwa am Bedarf eines Durchschnittswinters. Nur im Winter 2010/2011 habe die Gemeinde mit 70 Tonnen deutlich mehr Salz benötigt.
Die Kosten für die Lagerstätte betragen rund 30 000 Euro inklusive Pflasterarbeiten und Zaun. Nötig ist das Silo, weil die Gemeinde einerseits am Hang des Bückebergs erheblichen Aufwand beim Winterdienst hat. Außerdem ersparen sich die Bauhofmitarbeiter künftig die Fahrten zur Straßenmeisterei Stadthagen.
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