Sülbeck. Der Abend begann mit farbenfrohen, alkoholfreien Begrüßungscocktails. „Schließlich ist noch Fastenzeit“, so Lange. Der erste Abend stand im Zeichen des Kennenlernens, wobei die erste halbe Stunde auch bei künftigen Treffen immer dem lockeren Gespräch gewidmet sein wird. Die Frauen sollen erst einmal „ankommen und sich austauschen“, so Lange, damit um 20 Uhr in Ruhe das Programm beginnen kann.
Die Diakonin hatte für den ersten Abend ein Kennenlern-Spiel vorbereitet. Dabei sollten die Teilnehmer Familienstand, Kinderzahl, bevorzugte Urlaubsziele und Hobbies skizzieren. Jede Frau konnte sich zu jeder Frage einer von vier Gruppen zuordnen, in denen sie sich zu dem jeweiligen Thema austauschen konnten.
Nach einer Vorstellungsrunde besprachen die Frauen „allgemeine und atmosphärische Erwartungen“, die die Frauen an die Treffen haben. Die Diakonin machte den Anfang mit der Hoffnung, dass alle Frauen „wiederkommen“. Für viele der Anwesenden steht der Erfahrungsaustausch mit bekannten und der neue Kontakt zu zugezogenen Frauen im Vordergrund.
Über die Vertraulichkeit der Gespräche sind sich alle Beteiligten schnell einig geworden. Die Schweigepflicht über das im Vertrauen Erfahrene sei die Grundlage für den respektvollen Umgang miteinander und für gegenseitige Anerkennung. Darüber hinaus soll jeder das Recht auf Rückzug behalten, falls ihm das Programm nicht zusagt. Die einmal pro Monat freitags geplanten Treffen sollen eine lockere und Atmosphäre bieten, sagtLange, damit sie „die Frauen entspannt ins Wochenende entlassen“ kann. Das nächste Treffen ist für Freitag, 9. April, in Sülbeck vorgesehen. Dann wird das weitere Programm diskutiert. svb
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