Sülbeck (gus). Besagte Landesmeister sind Federico Slemties und Alessja Sapadenskaja aus Hannover. Das Paar ist erst seit April 2011 beim Deutschen Profi-Tanzverband am Start und zog gleich beim ersten Turnier ins Finale ein. Und dabei handelte es sich nicht um irgendein Turnier sondern um die Deutsche Meisterschaft über zehn Tänze.
Seine Interpretation des Lateinamerikanischen Tanzes bezeichnet das Paar als „berauschendes Zwischenspiel“ zwischen Mann und Frau. Auf die geschlechterspezifische Rollenverteilung legen Slemties und Sapadenskaja besonderes Augenmerk, heißt es in einer Pressemitteilung.
Letztgenannte ist gebürtige Ukrainerin und unterrichtet Turnier- und Gesellschaftstänzer. Slemties machte sich auch international einen Namen. Seit Jahren ist der Halbargentinier nicht nur gefragter Turnier- und Kürtänzer, sondern auch international erfolgreicher Trainer. Unter anderem bei der Peking Dance Academy in China.
Den Auftakt prägen bei der „Geburtstagsfeier“ an der Kirchhorster Straße 5 aber nicht die Arrivierten, sondern die Neulinge. Um 20.30 Uhr treten die „Show-Flummies“ auf und zeigen, was sie im „Tresor“ schon so alles im „Jumpstyle“-Tanzen gelernt haben. Beim „Jumpstyle“, der meist in Gruppen getanzt wird, werfen die Tänzer ihre Beine springend nach hinten und nach vorn – zum Rhythmus der Musik, versteht sich.
Auch die Kindergruppe „Spin Sonics“ führt Auszüge ihres Repertoires vor, und zwar im Breakdance. Um 21 Uhr ist der Sachsenhäger Bernd Mensching mit „Latin Grooves“ an der Reihe. Für 22 Uhr ist der Auftritt des Paares Slemties/Sapadenskaja geplant.
Von 22.30 Uhr an unterhält Discjockey Marco Kosse aus Stadthagen das Publikum. Der von etlichen Großveranstaltungen in der Umgebung bekannte DJ verweist auf seine große Songauswahl weshalb er individuell und spontan auf Wünsche eingehen könne. Seit 22 Jahren ist Kosse bereits als DJ unterwegs. Übrigens nicht nur im Schaumburger Land, seine überregionalen Auftritte verteilten sich laut Pressenotiz zwischen Fehmarn und München.
Die Besucher sitzen selbstverständlich nicht auf dem Trockenen. Es gibt einen Begrüßungscocktail, zudem ist die Bar besetzt. Und es wird „Fingerfood“ serviert.
Drei Jahre lang existiert die Tanzschule mit Mark Rudi und Waldemar Miller an der Spitze nun schon in Sülbeck. Am 14. Februar 2009 öffnete der „Tresor“ erstmals seine Tür. Seither brachten Miller und Rudi zahlreiche Tanzprojekte auf den Weg und richteten Dutzende Veranstaltungen aus.
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