Sülbeck (svb). Insgesamt 2646,13 Euro sammelten die Sternsinger für das diesjährige Projektland Nicaragua. Unter dem Motto: „Klopft an Türen. Pocht auf Rechte.“, werden dort mit dem Geld Projekte und Initiativen unterstützt, die sich für die Rechte von Kindern stark machen.
Ahrens bedankte sich außer bei den fleißigen Sängern auch bei den freiwilligen Fahrern, die den Kindern die Sternreise durch die beiden Gemeinden erleichtert haben. Der Pfarrer zeigte sich ebenfalls hoch erfreut darüber, dass evangelische und katholische Kinder so eine Aktion „in ökumenischer Gemeinschaft zusammen durchführen“.
Um den Sinn der Sternreise den Gottesdienstbesuchern vor Augen zu führen, ist Ahrens im Wechselgespräch mit den Sternsingern sowie der Gemeinde die Reise der drei Weisen aus dem Morgenland vor über 2000 Jahren im Geiste noch einmal durchgegangen. Eine heikle Station kurz vor ihrem Ziel war der Besuch bei König Herodes, den die Weisen um den neugeborenen König der Juden befragten.
Sie hatten erkannt, dass mit dem Kind eine große Hoffnung verbunden war und die böse Absicht Herodes‘ ahnend, teilten die drei Reisenden ihm nicht mit, dass sie Christus gefunden hatten, erklärte Ahrens. Wie mag sich wohl Maria gefühlt haben, lautete eine weitere Frage des Pastors.
Drei fremd aussehende Männer, die nachts an die Tür klopfen und Einlass begehren, da könne es eine Frau schon mit der Angst zu tun bekommen. Es hätten aber auch Spione von Herodes selbst sein können. Alle Sternsinger bewiesen in dem Gespräch ihre gute Kenntnis der Geschichte der drei Weisen.
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