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Gastkommentar
Gastbeitrag von Klaus J. Bade
Dass der weltweite Migrationsdruck – befeuert durch Kriege, Klimawandel und soziale Ungleichheit – steigen würde, war seit Jahrzehnten absehbar. Er erfordert keine Symbolpolitik, sondern eine Hinterfragung des Systems.

Die sogenannte Flüchtlingskrise hat Europa keineswegs überraschend getroffen. Sie ist die logische Folge einer profitgetriebenen Wirtschaft. Man muss kein Marxist sein, um diese Ansicht zu vertreten. Das beweisen etwa Finanzminister Schäuble und der amtierende Papst.

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Gastbeitrag von Heinrich Geiselberger
Schon in den Neunzigerjahren sahen führende Denker ein “Jahrhundert des Autoritarismus“ voraus.

Autoritäre Staatschefs, verrohende Debatten und Demokratiedefizite: Schon in den Neunzigern prophezeiten führende Denker einen politischen und kulturellen Rückfall. Hätten wir nur auf sie gehört.

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Gastbeitrag von Ulrike Guérot
In vielen Ländern Europas stehen sich Teile der Gesellschaft unversöhnlich gegenüber – und die EU versagt als einende Instanz.

Die Europäische Union hat den gesellschaftlichen Wandel verpasst. Nun steckt sie in der Krise. Die Lösung ist nicht die Flucht in den Nationalstaat, sondern die Neugründung eines politischen Körpers – und zwar mit gleichen Rechten für alle EU-Bürger.

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Gastbeitrag von Günter Nooke

Wer eine Zukunft hat, muss nicht auf die Flucht gehen. Ein wirtschaftlich unabhängiges Afrika ist deshalb im ureigenen Interesse Europas. Es ist Zeit für eine Afrikapolitik, die diesen Namen verdient, meint Günter Nooke.

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Gastbeitrag von Wiebke Zimmer
Mobiltätsexpertin Wiebke Zimmer wünscht sich mehr Mut von der Politik, den Bürgern Veränderung zugunsten des Klimas zuzumuten.

Stellen wir uns vor, wir gehen morgens aus dem Haus und sehen Grünflächen, entspannte Fußgänger und Fahrradfahrer, dazwischen ein paar Elektroautos. Diese Utopie sollte schon bald Wirklichkeit werden, wenn wir die Klimaschutzziele von Paris erreichen wollen.

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Gastbeitrag von Ilija Trojanow
Wer flüchten musste, verliert seine Heimat nicht – sie wird ihm ewig nachgetragen. Ein Plädoyer für den Blick nach vorn statt zurück.

Seit 45 Jahren lebe ich in Deutschland und werde doch meist als “Deutsch-Bulgare“ vorgestellt. Die Menschen sollten uns Geflüchtete nicht ein Leben lang auf die verlorene Heimat reduzieren. Statt “Wo kommst du her?“ sollte die Frage lauten: “Wo gehst du hin?“

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Gastbeitrag von Christian Pfeiffer
Luther, der Antisemit: Ihren Wahlsieg verdankten die Nazis vor allem evangelischen Wählern. Noch immer fehlt die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Lange war der Antisemitismus Martin Luthers ein Tabuthema – auch, weil seine judenfeindlichen Texte vielen Theologen der Nazi-Zeit als Freibriefe für Barbarei dienten. Erst jetzt hat die evangelische Kirche begonnen, dieses dunkle Kapitel aufzuarbeiten.

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Gastbeitrag von Thomas Krüger
Nur wenn Kinder und Jugendliche früh die Bedeutung der Demokratie für unsere Gesellschaft begreifen, können sie später die Verantwortung für sie übernehmen.

Jeder dritte Erwachsene traut Kindern nicht zu, zukünftig Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen. Ein alarmierender Befund. Denn zu gelungener Demokratieerziehung gehört vor allem das Vertrauen von Eltern und Lehrern.

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