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Gastkommentar
Gastbeitrag von Ilija Trojanow
Wer flüchten musste, verliert seine Heimat nicht – sie wird ihm ewig nachgetragen. Ein Plädoyer für den Blick nach vorn statt zurück.

Seit 45 Jahren lebe ich in Deutschland und werde doch meist als “Deutsch-Bulgare“ vorgestellt. Die Menschen sollten uns Geflüchtete nicht ein Leben lang auf die verlorene Heimat reduzieren. Statt “Wo kommst du her?“ sollte die Frage lauten: “Wo gehst du hin?“

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Gastbeitrag von Christian Pfeiffer
Luther, der Antisemit: Ihren Wahlsieg verdankten die Nazis vor allem evangelischen Wählern. Noch immer fehlt die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Lange war der Antisemitismus Martin Luthers ein Tabuthema – auch, weil seine judenfeindlichen Texte vielen Theologen der Nazi-Zeit als Freibriefe für Barbarei dienten. Erst jetzt hat die evangelische Kirche begonnen, dieses dunkle Kapitel aufzuarbeiten.

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Gastbeitrag von Thomas Krüger
Nur wenn Kinder und Jugendliche früh die Bedeutung der Demokratie für unsere Gesellschaft begreifen, können sie später die Verantwortung für sie übernehmen.

Jeder dritte Erwachsene traut Kindern nicht zu, zukünftig Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen. Ein alarmierender Befund. Denn zu gelungener Demokratieerziehung gehört vor allem das Vertrauen von Eltern und Lehrern.

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Gastbeitrag von Fritz Breithaupt
Wer beim Umgang mit Populisten allein auf Verständnis setzt, läuft Gefahr, sie in ihren Überzeugungen zu bestärken.

Sind wir zu nett zu Populisten? Erfahrungen aus den USA und aus Deutschland zeigen: Wer sich gefühlsmäßig offen zeigt für radikale Haltungen, findet am Ende oft nicht mehr die nötige Distanz.

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Gastbeitrag von Christian P. Illek
Wir können darüber diskutieren, wann und wie Roboter Teil unserer Arbeitswelt werden, aber nicht über das Ob, ist Christian P. Illek überzeugt.

Soll ein der Zukunft zugewandtes Unternehmen den Robotern die Tür öffnen? Muss es das sogar? Der Personalvorstand der Deutschen Telekom, zuständig für mehr als 218 000 Mitarbeiter weltweit, hat sich darüber Gedanken gemacht.

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Gastbeitrag von Nathan Gardels
So wie Fragmentierung und Flexibilisierung den Arbeitsmarkt umgekrempelt haben, haben sie begonnen, die Politik zu bearbeiten. Institutionen müssen lernen, mit dieser neuen politischen Gesellschaft umzugehen.

Die Gesellschaft politisiert sich wieder – und lässt dabei ihre Volksvertreter hinter sich. Was jetzt gefragt ist, sind neue Institutionen, die die Bürger stärker in die öffentlichen Debatten einbeziehen, anstatt sie dumpfen Parolen im Netz zu überlassen.

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Gastbeitrag von Achim Stephan
Gefühle an sich sind nicht das Problem in der derzeitigen politischen Lage – der ausgeschaltete Verstand ist es.

Der Begriff des Postfaktischen erklärt Gefühle zu einem Gift, das uns den Verstand vernebelt – zum Gegenteil der Aufklärung. Dabei sind Emotionen die mächtigsten Indikatoren des gesellschaftlichen Befindens.

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Gastbeitrag von Juliane Stegner
Die documenta 14 wird an diesem Wochenende in Athen eröffnet. Viele Bewohner begegneten dieser Idee mit Skepsis – doch der Perspektivwechsel bietet Chancen für alle Europäer.

Was haben die Athener davon, wenn die deutsche Kulturinstitution documenta erstmals nach Griechenland kommt? Juliane Stegner vom Goethe-Institut in Athen findet, dass wir als Eingeborene von Europa noch viel voneinander lernen können.

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