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1200 Stunden Vorbereitung

Leichtathletik 1200 Stunden Vorbereitung

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Für Sonntag, 12. April, lädt der TSV Eintracht Bückeberge zum 16. Sparkassen-Bückeberg-Lauf in das Waldstadion Obernwöhren ein.

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Rolf-Rüdiger Bohn vom TSV Eintracht Bückeberge biegt in Sachen Organisation auf die Zielgerade ein.

Quelle: hga

Leichtathletik. Mit dem ersten großen Laufwettbewerb in Schaumburg beginnt auch die 13. Schaumburger Laufserie mit ihren insgesamt neun Läufen. Dann dreht sich auf Sportplätzen oder wie beim Gerhard-Jaster-Gedächtnislauf in der Stadthäger Innenstadt alles um das Laufen oder Walken. So auch beim Bückeberg-Lauf. Der Blick hinter die Kulissen zeigt ein gewaltiges Ungleichgewicht: Vier Stunden Veranstaltung stehen rund 1200 Stunden Vorbereitung gegenüber.

 Rolf-Rüdiger Bohn, Uli Thederan und Monika Günter begannen die ersten Schritte in Richtung 16. Bückeberg-Lauf schon im August des vergangenen Jahres – ganz profan mit der Terminfestlegung. Erst in den folgenden Monaten wuchs langsam, aber sicher der Arbeitsaufwand. Der Kontakt zu Sponsoren, Anzeigenverkauf für das Veranstaltungsheft, Plakate entwerfen sowie die Zeitmessung anmelden – viel zeitintensive Kleinarbeit. Richtig ernst wurde es dann im Januar mit dem Versenden der Ausschreibung an Vereine und Teilnehmer.

 Jetzt kommen die Behörden ins Spiel: Das Kreisforstamt unterstützt den TSV bei der Pflege der Strecken, das Ordnungsamt wird für die nötige Sperrung der Straße zum Stadion hinauf gebraucht. Die Feuerwehr hilft bei der Logistik und als Streckenposten. Das Organisationsteam hat reichlich Erfahrung, das zeigt sich insbesondere bei der Aufgabenverteilung für die Helfer.

 „Wir haben um die 80 Helfer im Einsatz“, erklärt Bohn. Vier Verpflegungsstationen auf den Strecken, Streckenposten, Sanitäter, das Verteilen von Getränken sowie der Verkauf von Speisen, alles muss aufeinander abgestimmt sein. Für jeden Helfer und jede unterstützende Gruppe gibt es eine genaue Beschreibung der Aufgaben, jeder weiß, was er zu tun hat und was nicht. Große Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Helfern hat das Organisationsteam bislang nicht. „Man muss sie nur ansprechen“, meint Thederan.

 Die Vorbereitungen enden in den Tagen vor der Veranstaltung, dann kommen letzte Feinabstimmungen. Noch einmal die 27 Hinweisschilder und Absperrungen überprüfen, die Strecken zusätzlich mit abbaubarer Farbe – vom Förster gestellt – markieren.

 In den Stunden vor dem ersten Start werden die Straßen gesperrt, eine Musikanlage wird aufgebaut, und letzte Informationen werden verteilt. Mit dem ersten Start wird sich dann zeigen, ob alles gepasst hat. Am Tag nach dem Wettkampf steht dann das Aufräumen im Vordergrund. Die Schlussabrechnung sowie Auswertungsgespräche mit Organisationsteam und den Teamleitern beschließen die Veranstaltung endgültig. hga

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