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60 Minuten Vollgas

Handball / Verbandsliga (mit Video) 60 Minuten Vollgas

Da war kollektives Augenreiben angesagt: Verbandsligist HSG Schaumburg Nord II fegte den Tabellendritten VfB Fallersleben mit 32:24 (13:9) förmlich und praktisch aus der Halle.

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Elektrisiert: HSG-Coach Sebastian Reichardt zeigt eine klasse Leistung.  hga

Handball. Mit 2:10-Punkten ging die von Sebastian Reichardt trainierte Oberliga-Reserve gegen den Aufsteiger als glatter Außenseiter in die Partie. War die bisherige Saison von schwankenden Leistungen gekennzeichnet, platzte der Knoten bei der HSG-Reserve zumindest in diesem Spiel mit einem lauten Knall. „Wir haben gezeigt, was man in der Verbandsliga zeigen muss, zufriedener kann man nicht sein“, erklärte Reichardt. Zum ersten Mal in der Saison rief die HSG-Reserve ihre Leistung konsequent ab, nur in der Schlussphase ließ der enorme Druck auf den Gast nach.

Was Wunder, zwischenzeitlich setzte sich die Oberliga-Reserve auf 14 Tore ab. Ob der Tabellendritte den Drittletzten sträflich unterschätzte oder nicht, war irgendwann nicht mehr wichtig. Bis zum 3:3 verlief das Spiel noch ausgeglichen, ein bisschen Abtasten, dann aber legte der Gastgeber los und zog auf 10:5 weg. Fallersleben war schon angeschlagen, rappelte sich aber noch einmal auf, die HSG-Reserve nahm mit dem 13:9 einen schmaleren Vorsprung mit in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann, alle erwarteten deutlich stärkere Gegenwehr der Gäste. Doch es kam ganz anders: Fallersleben wirkte wie paralysiert, die HSG-Reserve überrannte den Gegner. Beim 18:10 (35.) war der Gastgeber enteilt, spielte druckvolle Angriffe und eine noch bessere Abwehr. Alexander Müller erhöhte beim 21:11 (39.) auf zehn Tore, Fallersleben wirkte konsterniert und hilflos, fand gegen die HSG-Abwehr kein Mittel. „Du musst halt 60 Minuten Gas geben“, meinte Reichardt, seine Mannschaft jedenfalls tat genau das. Ab dem 28:14 war das Debakel für den Gast komplett. In den Schlussminuten ließ die HSG-Reserve eine Ergebniskorrektur zu, mehr war für Fallersleben nicht drin.

HSG: Redeker 8/4, Müller 7, Blazek 7/1, Tatge 5, Asche 2, Kleine 1, Hudasch 1, Peters 1. hga

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