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Taekwondo Ab nach Brasilien

Für einen 17-Jährigen geht im Sommer ein Traum in Erfüllung. Pascal Otto ist vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Teilnehmer eines Jugendlagers ausgewählt worden, das parallel zu den Olympischen Spielen in Brasilien stattfindet. Für zwei Wochen fliegt er im August nach Rio de Janeiro.

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Das passende Trikot trägt er schon: Pascal Otto darf zum Olympia-Jugendcamp nach Rio de Janeiro reisen; vorausgesetzt, er findet genug Sponsoren.

Quelle: nah

Taekwondo. Die Einladung verdankt der Feggendorfer eigentlich seinen sportlichen Leistungen – und einem Zufall. Als mehrfacher Landes- und Deutscher Meister sowie zuletzt einem fünften Platz gegen europaweite Konkurrenz im Taekwondo hat Otto in seinem Verein Redfire Bad Münder wiederholt von sich reden gemacht. Doch wenn nicht ein Sportkamerad aus dem Landeskader ihm die Bewerbungsunterlagen zugesteckt hätte; wer weiß, ob er jemals etwas von seiner großen Chance erfahren hätte.

Hinzu kommt, dass die von ihm ausgeübte Bewegungsdisziplin Poomsae bislang gar keine olympische Sportart ist. Umso mehr hat ihn die Auswahl in die nur 50 Personen große Gruppe überrascht.

Ende Mai lernt er bei einem Vorbereitungstreffen in Köln die übrigen Mitreisenden kennen. Schon heute steht fest, dass das Quartier in einer deutschen Schule in Rio de Janeiro genommen wird. Das Programm umfasst mehr, als nur Zaungast bei Olympia zu sein. Neben dem Besuch von Wettkämpfen sowie Begegnungen mit Spitzensportlern, anderen Jugendgruppen und Politikern wird er auch kulturelle Termine erleben.

Eine Hürde muss jedoch noch genommen werden. Der DOSB verlangt einen jeweiligen Eigenanteil von 3500 Euro an den entstehenden Kosten und erwartet, dass die jungen Leute selbst auf Sponsorensuche gehen. Pascal Otto hat bereits erste Unterstützer gewonnen, darunter den örtlichen Deister-Sportclub Feggendorf, in dessen Trampolinsparte er aktives Mitglied ist. Ferner möchte er hiesige Unternehmen und Dienstleister bitten, ihm die Teilnahme zu ermöglichen. „Natürlich helfen auch wir nach Kräften“, verspricht der dreifache Familienvater Achim Otto, auch weil „so etwas Einmaliges das Leben gewiss prägen kann“.

Als einer der Klassenbesten ist der Sohn von der IGS Rodenberg in die IGS-Oberstufe nach Stadthagen gewechselt. Schon hat er klare Vorstellungen von seinem beruflichen Weg: Ein duales Studium im technischen Bereich soll es sein. Der Sport aber bleibt daneben ein persönlicher Schwerpunkt in der Freizeit. nah

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