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Abenteuer Oberliga beginnt

TSV Eintracht Bückeberge / Ausblick Abenteuer Oberliga beginnt

Es war eine perfekte Spielzeit: Eigentlich stand die Saison unter dem Motto „Konsolidierung“, aber am Ende sprang die Meisterschaft in der Landesliga für den TSV Eintracht Bückeberge heraus. Die beste Abwehr mit nur 16 Gegentoren in 20 Spielen, 14 Saisonsiege bei nur zwei Niederlagen. So lautet die überragende Bilanz der Mannschaft von Trainer Uwe Kranz.

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Oberligist TSV Eintracht Bückeberge ist die am höchsten spielende Frauenmannschaft in Schaumburg.

Quelle: hga

Frauenfußball. „Das kam sehr überraschend. Die Meisterschaft war für uns vor der Serie nie ein Thema. Nach dem Abgang von Katharina Kottrup aus Studiengründen nach Göttingen wollten wir uns im oberen Tabellendrittel konsolidieren“, blickt Trainer Kranz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Basis des Erfolgs war die stabile Defensive. Der Meister kassierte im Schnitt weniger als ein Tor pro Spiel. „Wir haben kaum Gegentore geschluckt und waren sehr konstant. Die Spielerinnen haben gut mitgezogen, zudem blieben wir von langfristigen Verletzungen verschont. Nur mit dem Toreschießen haperte es“, erklärt der Eintracht-Coach.

 Nun beginnt das Abenteuer Oberliga für den TSV. Die Wendthägerinnen sind die am höchsten spielende Schaumburger Mannschaft. „Trotzdem war es nicht einfach, neue Spielerinnen für uns zu gewinnen. Viele Gespräche wurden geführt, wir haben uns viele Absagen eingehandelt“, war Kranz überrascht. In der neuen Spielklasse hat der TSV-Trainer das Spielsystem umgestellt und setzt in Zukunft auf eine 4-4-2-Variante mit offensiven Außenverteidigerinnen. „Diese Taktik kann erfolgsversprechend sein. Bei der 1:3-Pleite im Landespokal gegen einen direkten Staffelkonkurrenten haben wir uns trotz vieler Ausfälle gut verkauft. Wir hatten viele Möglichkeiten, aber die Chancenverwertung war wieder einmal ausbaufähig. Das ist unser großes Manko“, weiß Kranz. Für das neue System hat der Coach die Mittelfeldspielerinnen Dannika Wildführ und Sabrina Pelzer zu Außenverteidigerinnen umfunktioniert. „Sie haben den Drang nach vorne und meistern ihre neue Aufgabe sehr gut“, freut sich der Eintracht-Coach. In seiner Mannschaft stehen viele Spielerinnen, die einen Trainerschein besitzen. „Das ist ein großer Vorteil. Mein Team hat ein großes Spielverständnis, kann Taktiken gut umsetzen“, ist Kranz zufrieden. Der Trainer lässt sehr flexibel, ohne feste Positionen im Mittelfeld spielen. „Manchmal muss auch eine Stürmerin, den Weg bis auf die Sechserposition machen“, fordert Kranz eine schnelle, konsequente Rückwärtsbewegung.

 Laura Danziger ist im Tor eine feste Größe und gehört in der Oberliga zu den besten Torhüterinnen. Die Defensive mit Wildführ, Pelzer, Katharina Jochens und Abwehrchefin Nina Bekemeier scheint nur schwer zu überwinden. Dazu ist Neuzugang Rebecca Dornbusch eine starke Alternative. Im Mittelfeld sind Pia Gellermann und Meike Hunte feste Säulen. Gellermann kam vom TSV Havelse und soll die Eintracht lenken. Aufgrund einer Mandelentzündung fällt sie aber am 1. Spieltag aus. „Das ist schon eine erhebliche Schwächung“, weiß Kranz.

 Der Coach blickt der neuen Saison optimistisch entgegen: „Wir sind sehr spielstark, können Ausfälle kompensieren. Es dürfen nur nicht zu viele werden. Wir müssen aber im Torabschluss besser werden. Da sind wir nicht cool und gierig genug.“ Der Klassenerhalt sei ein realistisches Ziel, Platz zehn werde angepeilt. Am Sonntag startet für die Eintracht das Abenteuer Oberliga mit einem Auswärtsspiel beim FFC Renshausen. Einem direkten Kontrahenten im Abstiegskampf. seb

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