Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Abwehr macht den Unterschied

Handball Oberliga Abwehr macht den Unterschied

Sie haben ihre Chance genutzt: Oberligist HSG Schaumburg Nord hat den Northeimer HC in eigener Halle 25:22 (9:10) geschlagen.

Voriger Artikel
Auf dem Prüfstand
Nächster Artikel
GWD baut ein Bollwerk auf

Nicolai Hengst (Mitte) erzielt sieben Tore für die HSG. hga

Hanball. Die HSG beendete den fünften Spieltag als Tabellenzweiter, zeigte mannschaftliche Stärken. „Wir genießen den Augenblick“, meinte Cotrainer Thomas Zumbrock. Die Mannschaft kompensierte die fehlenden Tore von Marcel Rose und Philipp Reinsch, die beide einen schwarzen Tag erwischten. Es gab eine Premiere für die HSG: Mit der Rückkehr der bisherigen Langzeitverletzten Alexander Müller und Johannes Sonneborn stand HSG-Coach Jörg Hasselbring zum ersten Mal in der laufenden Saison der komplette Kader zur Verfügung. Northeim spielte ohne Kai Effler, Paul-Marten Seekamp und Christian Stöpler. Dazu kam in der 40. Minute eine direkte rote Karte für Jan-Niklas Falkenhain.

 „Wir haben gewonnen, weil wir in der zweiten Halbzeit die bessere Abwehr gestellt haben“, erklärte Hasselbring. Der Wendepunkt im Spiel zugunsten der HSG kam nach 25 Minuten, als Hasselbring Alexander Müller für den bis dahin enttäuschenden Andreas Lüer brachte. Zu dem Zeitpunkt lag die HSG 4:10 hinten, der Drittliga-Absteiger aus Northeim zeigte eine hohe Präsenz auf dem Parkett.

 Vier Tore bis dahin signalisierten einen kompletten Ausfall des HSG-Angriffs. Von der Schnelligkeit und Aggressivität der Gäste-Abwehr beeindruckt schoss die HSG jede Menge Fahrkarten, spielte viel zu langsam. Müller brachte Tempo in die Sache, setzte seinen Körper ein und nahm die Zweikämpfe an. Seine Nebenleute ließen sich mitziehen, Julian Frädermann verkürzte in der 30. Minute auf 9:10.

 In Hälfte zwei steigerte sich die HSG-Abwehr, die Mannschaft entdeckte ihren Kampfgeist, Torhüter Timo Wilke war erneut ein sicherer Rückhalt. Sonneborn zeigte in der Schlussphase seine Qualitäten auf der Mitte, traf zum 19:17 (50.). „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, meinte Hasselbring angesichts des nicht erwarteten Tabellenplatzes. hga

HSG:  Julian Frädermann 9/4, Hengst 7, Blanke 4, Sonneborn 2, Lüer 1, Müller 1, Lattwesen 1.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr