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Akute Abstiegsgefahr: TSV Bückeberge will Union Spielfreude nehmen

Fußball / Kreisliga Akute Abstiegsgefahr: TSV Bückeberge will Union Spielfreude nehmen

Der TuS Jahn Lindhorst eilt von Sieg zu Sieg und lässt die Konkurrenz erzittern. Die halbe Liga ist abstiegsgefährdet. Der SC Deckbergen-Schaumburg muss als Achter den Blick stets nach unten richten.

Kreisliga. Lediglich der TuS Lüdersfeld ist mit nur sechs Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile neun Punkte. SC Möllenbeck – SV Lauenau:

 Das wird ein immens wichtiges Spiel für beide Vereine. Die Möllenbecker mussten vier Pleiten in Folge hinnehmen, die Lauenauer sind seit vier Spielen ohne Sieg. Im Pokal bezwang der SCM im Kreisliga-Duell den Tabellendritten SG Rodenberg. Dieser Sieg soll neuen Schwung für die Punktspiele bringen. Matchwinner waren die „Oldies“ Matthias Gregor, Marco Wattenberg und Michael Meyer, die Ruhe ins Spiel gebracht haben. Leider kann Trainer Frank Herzog seine Altherrenspieler nicht jede Woche überzeugen, zu spielen. „Wir suchen gegen einen verunsicherten Gegner das Heil in der Offensive“, kündigt Herzog an.

 In Lauenau ist zurzeit keine Weiterentwicklung zu erkennen. Die Mannschaft ist nicht gewillt, an die Leistungsgrenze zu gehen. Das nervt Trainer Arnd Lohmann. Bei der 3:5-Pleite gegen die FSG Pollhagen führten kapitale Böcke in der Defensive zu den Gegentoren. „Die Jungs waren bemüht, aber wir haben blöde Tore bekommen. Wir müssen uns bis zur Winterpause durchmogeln. Vier Punkte bis dahin sind das Ziel“, weiß Lohmann. TuS Lüdersfeld – SG Rodenberg:

 Die Hinrunde ist rum: Der TuS blieb ohne Dreier, hat aber die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben. „Trotz aller Niedergeschlagenheit ist die Stimmung nicht im Keller. Wir können uns für das Lob der Gegner nichts kaufen. Wir müssen diesen ersten Sieg jetzt erzwingen. Zur Not: schlecht spielen und gewinnen. Gegen die SG wird es gelingen“, verbreitet Lüdersfelds Spielertrainer Jens Fahlbusch weiter Optimismus. Christoph Voelker ist angeschlagen. Sein Einsatz fraglich.

 Nach der Erfolgswelle hat die SG auch noch die Grippewelle erwischt. Arg geschwächt musste der Tabellendritte das Aus im Pokal in Möllenbeck über sich ergehen lassen. Auch im Top-Spiel gegen den SC Auetal kassierten die Rodenberger eine Pleite. „Wir haben gut gespielt, sind aber noch nicht so weit, dass wir gegen die absoluten Top-Teams gewinnen. Das wird sich aber noch ändern“, verspricht Trainer Daniel Burk. Der nächste Gegner vom TuS Lüdersfeld sei stärker als es der momentane Tabellenplatz aussage. „Da müssen wir auf der Hut sein“, weiß der Spielertrainer. TSV Bückeberge – SV Union Stadthagen:

 Seit fünf Spielen wartet der TSV auf einen Sieg. Die letzten vier Partien gingen allesamt verloren. Die Undeutsch-Elf schwebt in akuter Abstiegsgefahr, aber Besserung ist in Sicht. Christian Flachsbart und Co. sind wieder fit und stärken den Tabellen-13. An der Taktik tüftelt TSV-Coach Mirko Undeutsch noch, aber eines sei klar: „Wir müssen Union die Spielfreude nehmen.“

 Nach verkorkstem Saisonstart hat sich der Bezirksliga-Absteiger gefunden und spielt nun erfolgreichen Fußball. Vom letzten Tabellenplatz schob sich die Carter-Elf auf Rang fünf vor und steht auch im Kreispokal im Viertelfinale. „Wir haben große individuelle Klasse und mannschaftlich wird es von Woche zu Woche besser. Es macht sehr viel Spaß“, freut sich Co.-Trainer Oliver Rick. In Bestbesetzung peilt Union einen Dreier in Wendthagen an. „Wir wollen uns mit einem Sieg in der Spitzengruppe festsetzen“, stellt Rick klar. VfL Bückeburg II – TuS Lindhorst:

 „Wir dürfen die Aufgabe gegen den Drittletzten nicht zu locker nehmen, müssen auf die schnellen Spitzen um Manuel Stahlhut aufpassen. Wir sind gewarnt und streben den Dreier an“, stellt Spielertrainer Martin Neubert klar. Die VfL-Reserve kann aus dem Vollen schöpfen. Neubert rechnet zudem mit drei, vier Spielern aus dem Oberliga-Kader.

 Riesengroße Erleichterung herrschte beim TuS nach dem glücklichen Dreier gegen Lüdersfeld. „Wir haben die Punkte, das zählt. In so einer Drucksituation zu Null zu spielen, ist nicht hoch genug einzuschätzen“, erklärt Neu-Trainer Jürgen Hensel. Gegen den Tabellenzweiten aus Bückeburg sei taktisches Geschick gefragt. „Wir müssen den VfL im Aufbau stören, die Räume eng machen und die Zuspiele in die Spitze unterbinden. Ein aggressives Zweikampfverhalten und ohne Angst auftreten, dann ist vielleicht eine Sensation machbar“, hofft Hensel. SC Deckbergen-Schaumburg – SV Sachsenhagen:

 „Ohne effektive Torausbeute gewinnt man keine Fußballspiele“, hat SC-Trainer Thomas Piepho erkannt. Der SC hatte im Pokal beim Kreisklassisten TuS Niedernwöhren II eine Fülle von Großchancen, aber Timo Großklaus und Sascha Hengst waren im Abschluss zu unkonzentriert. Nun will der Gastgeber Wiedergutmachung betreiben. „Der leblose Auftritt in Niedernwöhren ist abgehakt. Wir müssen zu den Urtugenden des Fußballs zurückkehren. Leistungsbereitschaft, Aufgabenerfüllung, Teamgeist und zudem die vielen Aufbaufehler abstellen. Dann ist der Heimsieg gegen den SV Sachsenhagen möglich“, ist Piepho überzeugt.

 „Die Riesenblamage müssen wir schnell aus den Köpfen bekommen. Allerdings fehlten viele Stammkräfte, die zuletzt so sattelfeste Defensivreihe musste ich komplett umstellen. Trotzdem darf man sich bei einem unterklassigen Team nicht so verkaufen“, ist SVS-Trainer Torsten Menzer erzürnt. Gegen Deckbergen kehren wichtige Spieler zurück. „Vier Spiele sind wir ungeschlagen, diese Serie wollen wir beim SC fortsetzen“, stellt Menzer klar. FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen – SV Engern:

 „Nicht schön, aber erfolgreich“, so bewertet FSG-Coach Oliver Nerge den wichtigen Sieg in Laueanu. Mit den 18 Punkten liegt der Aufsteiger fast im Soll. Jetzt gilt es gegen den SV Engern nachzulegen. Schon im Hinspiel siegte die FSG. „Wir kommen langsam in der neuen Spielklasse an. Aus einer sicheren Abwehr, wollen wir gegen den SVE punkten“, wünscht sich Nerge.

 Der SV Engern kann doch Remis spielen. Im 15. Saisonspiel gab es für die Sieker-Truppe das erste Unentschieden. „Ich kann mit dem Punkt in Enzen gut leben. Das war ein Spiel auf hohem Niveau. Die erste Hälfte ging an den Gastgeber, die zweite Halbzeit an uns. Im Pokal wussten wir kämpferisch voll zu überzeugen und hatten dann im Elfer-Lotto das Glück auf unserer Seite“, ist Trainer Wilhelm Sieker vollauf zufrieden. Drei Spiele hat der Tabellenvierte bis zur Winterpause noch zu absolvieren. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, wollen aber jede Partie gewinnen“, hat der SVE-Coach ehrgeizige Ziele. Der SV Engern will seine gute Position halten, vielleicht sogar noch verbessern. Mit der FSG Pollhagen hat der SVE noch ein Hühnchen zu rupfen. Im Hinspiel gab es eine deftige 2:5-Pleite auf eigenem Platz. „Das war neben dem Möllenbeck-Spiel unsere schlechteste Saisonleistung. Das wollen wir mit einem Dreier ausmerzen“, weiß Sieker. Steffen Holstein und Niklas Ritter stehen wieder zur Verfügung. Daniel Kiensvater und Ivo Kirasic fehlen weiterhin.

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