Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Algesdorf rüstet weiter auf: Ulbrich und Witte kommen im Winter

Fußball / Kreisliga Algesdorf rüstet weiter auf: Ulbrich und Witte kommen im Winter

Neben dem TuS Lindhorst hat jetzt auch der TuS Lüdersfeld zur großen Aufholjagd geblasen. Die Fahlbusch-Truppe landete gegen die SG Rodenberg den ersten Dreier der Saison und dies mit 6:1 sehr überzeugend. Nun will das Schlusslicht nachlegen und in Lauenau gewinnen.

Voriger Artikel
Top-Duell in Engern: Dritter gegen Ersten
Nächster Artikel
Aufstieg als Tabellendritter
Quelle: dpa

Kreisliga (seb). SG Rodenberg – TSV Bückeberge: Die SG war ein dankbarer Aufbaugegner für den TuS Lüdersfeld. „Das war mit Abstand unser schlechtestes Saisonspiel. Wir wollen uns gegen den TSV besser präsentieren. Aber die Lage ist schwierig. Viele Spieler sind krank. Wir sehnen uns der wohlverdienten Pause entgegen“, gibt Spielertrainer Daniel Burk zu Protokoll. Angeschlagene Gegner seien immer gefährlich. „Nach fünf Pleiten am Stück steht der TSV unter Druck. Wir wollen nicht schon wieder als Aufbaugegner herhalten“, fordert Burk einen Dreier und will sein Heil in der Offensive suchen.

 Für den TSV war Union Stadthagen eine Nummer zu groß. Nach fünf Pleiten in Folge ist das Team verunsichert. „Wir müssen das Negative aus den Köpfen bekommen. Die Reset-Taste drücken und auf unsere Stärken vertrauen“, appelliert Trainer Mirko Undeutsch an sein Team, mit mehr Mut zu agieren. In Rodenberg sei etwas machbar, wenn Kampf, Spielwitz und Laufbereitschaft stimmen würden.

SV Lauenau – TuS Lüdersfeld: Für die Lauenauer wird diese Saison zum Überlebenskampf. Die Truppe ist eine launische Diva. Spieler haben Dauerkarten bei Hannover 96, stehen daher nicht immer zur Verfügung, dazu wirbelt eine zu lasche Einstellung den Trainings- und Spielbetrieb kräftig durcheinander. Trainer Arnd Lohmann ist nicht zu beneiden und möchte nach der Winterpause verstärkt auf die Jugend setzen. „Wir müssen irgendwie die Klasse halten. Lüdersfeld kommt mit Rückenwind, wir müssen ihnen den Wind aus den Segeln nehmen“, rechnet der SV-Coach mit einem Kampf auf Biegen und Brechen.

 Für den TuS ist am vergangenen Sonntag mit dem ersten Saisonerfolg die Serie endlich losgegangen. „Wir führen die Rückrundentabelle an und wollen diese auch nach dem zweiten Spiel behaupten“, erklärt Spielertrainer Jens Fahlbusch. Die Partie gegen die SG war eine runde Sache. „Wir haben wenig Fehler gemacht, die Chancen genutzt und die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Nach dem 2:0 spielten alle befreit auf. So müssen wir auch in Lauenau agieren“, weiß Fahlbusch, der aus dem Vollen schöpfen kann.

SW Enzen – SC Möllenbeck: Die Schwarz-Weißen haben noch einmal Blut geleckt und blasen zum Angriff auf die Spitzenplätze. „Der 2:1-Erfolg im Auetal war völlig verdient. Das war spielerisch ein Augenschmaus, aber wie so oft haben wir dickste Dinger ausgelassen. Die Treffer fielen spät, aber sie fielen diesmal“, ist Trainer Michael Treichel zufrieden. Gegen Möllenbeck und gegen die FSG Pollhagen sind sechs Punkte fest eingeplant. „Gelingt uns das, greifen wir nach der Winterpause noch einmal an“, hat Treichel das Top-Duo noch nicht aus den Augen verloren.

 Schlecht gespielt, aber wenigstens einen Punkt ergattert. So lautet das Fazit der Möllenbecker nach dem 1:1 gegen Lauenau. In Enzen hat der SCM nichts zu verlieren. Für den verreisten Trainer Frank Herzog wird Co-Trainer Michael Meyer die Mannschaft einstellen. „Die Stürmer haben zurzeit kein Schussglück. Aber vielleicht wird es in Enzen schon besser. Basis für die angestrebte Punkteteilung wird eine sattelfeste Defensive sein. Zudem müssen wir uns zerreißen“, weiß Meyer.

FC Hevesen – FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen: Der FCH konnte mit dem Punkt in Algesdorf gut leben. Jetzt will die Zoberbier-Elf gegen die FSG Pollhagen die 3:5-Schmach aus dem Hinspiel ausradieren. In diesem Duell der Tabellennachbarn ist die Erfolgsformel für den FCH-Coach ganz einfach: „Wir haben ein Heimspiel. Wir müssen Gas geben und die Punkte einsacken.“

 Die FSG hatte gegen den SV Engern nicht den Hauch einer Chance. Ohne sieben Stammkräfte trat der Aufsteiger an. „Die 0:5-Pleite ist aufgearbeitet. Jede Woche muss ich aufgrund von Ausfällen improvisieren. Seit Saisonbeginn ist dies der Fall“, ärgert sich Trainer Oliver Nerge. Am Sonntag kehren Dennis Treichel, Carsten Mensching und Alexander Wellschmidt in den Kader zurück. „Wir wollen in Hevesen gewinnen“, stellt Nerge klar.

SV Sachsenhagen – TSV Algesdorf: Die Null steht beim SV Sachsenhagen: Seit fünf Spielen blieb der Tabellensiebte in Punktspielen ohne Gegentor und holte somit 13 Zähler. Anscheinend hatte Trainer Torsten Menzer Einblicke in die Trainingspläne von Huub Stevens. „Seit mehreren Spielen starten wir mit der gleichen Elf. Automatismen greifen, das Defensivverhalten stimmt“, freut sich der Sachsenhäger Coach. Der Sieg in Deckbergen sei eine klare Sache gewesen. „Wir waren einfach schneller als unsere Gegenspieler“, hat Menzer festgestellt. Gegen Algesdorf müsse sein Team an die Leistungsgrenze gehen. Kevin Sieg fällt mit einem Muskelfaserriss aus.

 Ist der Knoten beim TSV Algesdorf geplatzt? Im Spiel gegen den FCH agierte die Fuchs-Elf im Angriff zu harmlos, war nicht mutig genug. Gegen den Spitzenreiter aus dem Auetal hat die Mannschaft die Trainer-Vorgaben exakt umgesetzt. „Das frühe Tor war der Dosenöffner. Wir hatten eine gute Zweikampfquote und die Tore erzwungen. Der 4:1-Sieg war absolut verdient“, freut sich Trainer Frank Fuchs. Beim ebenfalls wiedererstarkten SV Sachsenhagen rechnet Fuchs mit einem engen Spiel. „Wir müssen genauso auftreten wie gegen den SCA. Dann ist ein Auswärtsdreier drin“, fordert Fuchs. Der Tabellenzehnte rüstet im Winter weiter kräftig auf. Neben David Glawion (FC Stadthagen) haben auch Simon Ulbrich (SV Nienstädt) und Etienne Witte (SV Lauenau) ihre festen Zusagen gegeben.

TuS Lindhorst – SC Deckbergen-Schaumburg: „Die Pleite gegen die VfL-Reserve bricht uns nicht das Herz. Jetzt kommen zwei ganz wichtige Spiele. Sechs Punkte gegen den SC Deckbergen-Schaumburg und TSV Bückeberge wären die Krönung“, stellt Neu-Trainer Jürgen Hensel klar. Die Taktik gegen den Tabellenneunten ist einfach: Es muss ein Dreier eingefahren werden. „Wir müssen im Mittelfeld noch konsequenter agieren. Bei Ballgewinn schnell in die Spitze spielen, in die Schnittstellen der Abwehrreihe kommen und uns von der robusten Spielweise des SC nicht beeindrucken lassen“, sieht Hensel als Schlüssel zum Erfolg. In Bückeburg fiel Keeper Tobias Schlüter mit einer Gehirnerschütterung kurzfristig aus. Für ihn stand A-Junior Yannick Wöstmann im Kasten. Er könnte auch am Sonntag spielen. Zudem fehlt Kalle Rahn.

 Für den SC zählt im Sechs-Punkte-Spiel nur die Devise: Mit aller Macht punkten, damit man nicht in akute Abstiegsgefahr gerät. Trainer Thomas Piepho trauert noch den Punkten aus dem Sachsenhagen-Spiel nach: „Wir machten das Spiel, der SVS aber die Tore. Wir dürfen gegen Lindhorst nicht die gleichen Fehler machen, wie in den Spielen zuvor und die Gegner durch unsere Ladehemmung stark machen.“ Wichtig sei es, die zentralen Spieler des TuS, Manuel Stahlhut und Achmed Serhan, aus dem Spiel zu nehmen. Der Einsatz von Caspar Prasuhn ist ungewiss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Hier geht es zu den Kandidaten und zur Abstimmung... mehr

Die besten Quoten für Hannover 96 findest du bei SmartBets.

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie tolle Tagestipppreise. Auf den Gesamtsieger der Saison 2017/18 wartet ein attraktiver Hauptgewinn. mehr