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Alle Hände voll zu tun

Taekwondo Alle Hände voll zu tun

Daniel Heine hat derzeit alle Hände voll zu tun, denn der Kampfsportler richtet mit seinem Verein BSV Jitae Stadthagen am Sonnabend, 26. November, die Niedersachsenmeisterschaft im Vollkontakt aus. Schirmherr ist Bürgermeister Oliver Theiß.

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Die Veranstaltung wird von Daniel Heine und dem BSV Jitae Stadthagen organisiert.

Quelle: uk

Taekwondo. Es ist nicht die erste Landesmeisterschaft in der Kreisstadt, bereits 2005 war der BSV Gastgeber im weniger spektakulären Technikwettbewerb. Heine und seine Mitstreiter erwarten 200 Sportler in der Kreissporthalle an der Schachtstraße. „Plusminus 50“, meint der 26-Jährige. 80 bis 120 Wettkämpfe für den Nachwuchs ab neun Jahren bis zu den Masters (ab 35 Jahren) sollen ab 10 Uhr über die Bühne gehen.

Dazu ist neben einer offenen Klasse für Kämpfer aus anderen Bundesländern auch ein Ländervergleichskampf angedacht. Auch Schaumburger Teilnehmer werden erwartet; unter anderem will Marvin Franzke aus der Seeprovinz seinen Titel verteidigen. Da ist Organisationstalent gefragt. „Die Bedingungen und die Hallenkapazitäten sind wunderbar“, freut sich Heine über reichlich Platz in der Stadthäger Doppelhalle. So etwas gebe es nicht überall, so der Stadthäger, der den Sport selbst seit über 20 Jahren betreibt und weiß, wovon er spricht.

Bereits seit dem Ende der Sommerferien laufen die Vorbereitungen, Heine steht in Kontakt mit Wolfgang Kiss, dem für Wettkämpfe zuständigen Vizepräsidenten der Niedersächsischen Taekwondo Union (NTU). Auch wenn die Kommunikation mit allen Beteiligten nicht immer einfach ist, sieht Heine dem Event optimistisch entgegen. „Der Eintritt ist frei, wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer.“ Natürlich sei im Foyer der Halle auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Sportart ist, im Gegensatz zu den Technik-Wettbewerben, bereits olympisch. „Das ist mir aber oft zu taktisch, weil sich die Gegner sehr gut kennen“, weiß Heine, der auch Hochkaräter aus dem Bundeskader erwartet.

Damit es pünktlich losgehen kann, muss vorab die Technik installiert werden, denn die Kämpfer werden mit Westen und Helmen ausgestattet, die die Treffer anzeigen und registrieren. „Das ist ein wenig wie beim Fechten und muss vorab ausprobiert werden, denn da ist ab und zu der Wurm drin“, meint Heine und hofft auf einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe. Der BSV ist in der Halle „nur“ für Matten, Tische, Stühle und Verpflegung der Kampfrichter zuständig, die Technik wird vom Verband gestellt.

„Wir hoffen auf tolle Kämpfe und möchten Werbung für unseren Sport machen“, sagt Heine, der selbst nicht an den Start gehen wird. „Ich habe mich dagegen entschieden, ich werde auch so voll eingespannt sein .“ uk

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