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„Alles fühlt sich nach Winter an“

Fußball / Bezirksliga „Alles fühlt sich nach Winter an“

In der Bezirksliga steht der letzte offizielle Spieltag vor der Winterpause auf dem Programm. Eine Woche später sind nur noch Nachholspiele angesetzt. Allerdings überwiegt die Fußballmüdigkeit bei den Kickern, sodass die Austragung zahlreicher Spiele stark gefährdet ist.

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Der Stadthäger Selim Kilinc (vorne) spielt den Rintelner Waldemar Dirks (am Boden) aus. Ob es am Wochenende auf den Sportplätzen zu ähnlich rasanten Zweikämpfen kommt, ist angesichts der Wetterlage mehr als fraglich.

Quelle: uk

Fußball. 1. FC Egestorf/Langreder II – SC Rinteln (Sa., 14 Uhr): SCR-Trainer Duran Gök war nicht vom Spiel seiner Elf gegen den FC Stadthagen enttäuscht, sondern nur vom Ergebnis: „Wir haben das Spiel lange offen gehalten. Dem ersten Gegentor ging ein Foulspiel an Paskal Fichtner voraus, dem zweiten eine Unachtsamkeit. Zudem hatten wir zwei hundertprozentige Chancen.“ Letztlich habe sich die individuelle Klasse des FC durchgesetzt. „Kompliment an Steffen Mitschker und sein Team. Sie haben viel Qualität und eine super Bank“, muss Gök neidlos anerkennen. Für den SCR zählt in dieser Saison nur der Klassenerhalt.

Das wird mit dem dünnen Kader ein schwieriges Unterfangen. Durch einige Studenten ist die Trainingsbeteiligung gering, das Team lebt nur noch von der Substanz der erarbeiteten Klasse der letzten Jahre. Einige Spieler laufen ihrer Bestform hinterher. Um beim Tabellensechsten in Egestorf bestehen zu können, muss das Team eine tadellose Leistung abrufen. „Die Mentalität muss stimmen und auch die Aggressivität in den Zweikämpfen“, fordert Rintelns Trainer. Gök unterstützt zwar den eingeschlagenen Weg des Vorstands, auf die eigene Jugend zu setzen, mahnt aber auch an: „Viele Spieler gehen studieren und sind dann weg. So wird es schwer, die Klasse in den nächsten Jahren zu halten. Das Gros der Spieler muss weiter aus der eigenen Jugend kommen, aber wir müssen auch Spieler verpflichten, die die Mannschaft besser machen.“ Am Sonnabend fehlen Oguzhan Gök (Prellung am Zeh) und Philipp Bergmann. Sebastian Wittek ist wieder dabei.

TSV Hagenburg – VfR Evesen (Sa., 14 Uhr): Beim TSV Hagenburg hat man den Aufwärtstrend des VfR Evesen zur Kenntnis genommen. „Das liegt natürlich auch an Caglayan Tunc, der über eine individuelle Klasse verfügt und über seine Dynamik kommt“, sagt TSV-Trainer Christoph Lempert, der den Eveser Torjäger aus gemeinsamen Auswahl-Zeiten kennt. Nach der Verpflichtung sei klar gewesen, dass Evesen noch Punkte holen werde, so Lempert, der gegen den VfR personell aus dem Vollen schöpfen könnte: „Es sind alle fit, aber die Plätze sind schon sehr tief.“

Der Eveser Coach Thorsten Westenberger hofft, dass am Sonnabend gespielt werden kann: „Ich wäre nicht böse, wenn wir spielen. Die Winterpause kommt für uns zu früh.“ Kein Wunder, der VfR hat von den letzten vier Spielen drei gewonnen. Die Kletterpartie aus dem Tabellenkeller würde ein jähes Ende finden und dürfte es im Frühjahr fortgesetzt werden, da der VfR am nächsten Wochenende spielfrei ist. „Wir bereiten uns auf ein Spiel vor und haben personell alles an Bord. Nur Timon Paasch ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt“, sagt Westenberger.

TSV Eintracht Exten – VfL Bückeburg II (So., 14 Uhr): „Unser Platz in Exten ist hin. Hier kann kein Fußballspiel mehr stattfinden“, berichtet Trainer Mirko Undeutsch. Das Spiel gegen die VfL-Reserve an diesem Wochenende und auch das Nachholspiel gegen den SV Nienstädt 09 am 14. Dezember werden ausfallen.

TuS Niedernwöhren – SV Nienstädt 09 (So., 14 Uhr): Trotz der 0:2-Niederlage bei der SG Letter 05 hat TuS-Trainer Dittmar Schönbeck leichte Verbesserungen festgestellt: „Wir haben 90 Minuten ordentlich gearbeitet, aber dumme Gegentore bekommen“ Das Derby gegen die Nienstädter ist für den TuS ein wichtiges Spiel. „Da müssen wir noch mal die Ärmel hochkrempeln“, sagt Schönbeck. Ob das Spiel gegen den Nachbarn stattfinden wird, steht noch in den Sternen. Es müsse abgewartet werden, so der Coach: „Der Platz sah zuletzt nicht gut aus.“

 Dem Nienstädter Trainer Torben Brandt wäre es mit Blick auf die Vorbereitung auf die Rückrunde lieber, die letzten Spiele des Jahres würden noch ausgetragen, da die Nachholspiele mit Sicherheit wieder vor den offiziellen Start am 8. März gelegt werden. „Dann müssten wir zwei Wochen eher in die Vorbereitung starten und man weiß nicht, ob wirklich gespielt wird“, sagt Brandt.

 Der TuS Niedernwöhren ist für die Nienstädter in der Vergangenheit eine schlechte Adresse gewesen. „Im Sommer haben wir sie mal geschlagen, ansonsten haben wir uns gegen diesen Gegner im schwer getan“, weiß Brandt, der personell keine Sorgen hat. „Til Wartmann ist auch wieder ins Training eingestiegen und „tut uns mit seiner körperlichen Präsenz sicher sehr gut“.

FC Stadthagen – SG Letter 05 (So., 14 Uhr): „Das Spiel in Rinteln ist gut gelaufen. Wir sind weiter ungeschlagen und haben ein positives Erlebnis vor der Brust“, sagt FC-Trainer nach dem 2:0-Erfolg beim Rivalen aus der Weserstadt. Ob gegen die SG Letter 05 gespielt werden kann, weiß Mitschker nicht. „Wir müssen abwarten, wie die Plätze am Wochenende aussehen. Wir bereiten uns auf ein Spiel vor, trainieren in dieser Woche ganz normal und haben keine Motivationsprobleme“, sagt Mitschker, der aber einräumt, „dass sich alles nach Winter anfühlt.“

 Personell hat der FC keine großen Probleme. Joscha Obst hat nach dem Spiel in Rinteln Probleme mit dem Knie, Torjäger Michael Huntemann ist wieder ins Training eingestiegen. „Ansonsten habe ich nur die für die Jahreszeit üblichen Schnupfnasen“, sagt Mitschker

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