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Handball Alles raushauen

 Der Erstligist GWD Minden erwartet heute um 19.45 Uhr die MT Melsungen in der Kampa-Halle. Es gilt: Vier Spieltage hat GWD noch Zeit, um die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzusammeln.

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Der Mindener Arne Niemeyer (Mitte) will gegen die MT an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.

Quelle: uk

Handball (uk). Da kommt den Heimspielen eine ganz besondere Bedeutung zu. Die MT aus Nordhessen zählt mittlerweile zu den Spitzenmannschaften der Bundesliga und hat als aktueller Tabellensiebter noch alle Chancen, in den Europa-Pokal einzuziehen.

 Die Mindener stehen als Viertletzter auf einem Abstiegsplatz und können mit einem Erfolg den direkten Konkurrenten aus Lemgo unter Druck setzen. „Melsungen ist der Favorit. Aber wir spielen zu Hause und sind im Zusammenspiel mit den Fans in der Lage, eine Überraschung zu schaffen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens.

 Seine Mannschaft habe die Länderspielpause dazu genutzt, um Defizite aufzuarbeiten, so der Trainer. Zum einen habe GWD aus der guten Positions-Verteidigung bislang zu wenig Kapital geschlagen. Deshalb hat Carstens eine weitere Variante einstudieren lassen: Mit Nils Torbrügge rückt ein Kreisläufer in den Innenblock. „So haben wir bei unseren Angriffen Rückraumspieler und Kreisläufer dabei, müssen mit dem Abwehrspezialisten Magnus Jernemyr nur einmal wechseln“, erklärt Carstens. Die Variante mit Miladin Kozlina fällt jetzt flach, weil sich der Slowene im Training eine Sehne an der Fußsohle gerissen hat und – wie Linksaußen Aljoscha Schmidt (Schulterverletzung) – für den Rest der Saison ausfällt. „Das trifft uns natürlich hart. Gerade aufgrund seiner Erfahrung wäre Miladin im Abstiegskampf enorm wichtig gewesen“, kommentiert Manager Horst Bredemeier die erneute Schreckensmeldung. Für Schmidt wird Yves Kunkel in die Bresche springen.

 Zudem hat GWD daran gearbeitet, das Rückzugsverhalten besser zu organisieren. Das wird gegen Melsungen wichtig sein, denn der kompakte Gegner „macht viel über Tempospiel und wir müssen uns schnell im Verbund organisieren“, weiß der GWD-Coach, der einen konzentriert zu Werke gehenden Gegner erwartet.

 Vom Rückschlag und der Niederlage gegen den TBV Lemgo habe sich seine Mannschaft gut erholt, so Carstens. Im Rennen um den Klassenerhalt schaue man nur auf sich selbst. „Rechnen ist Quatsch, wir müssen in jedem Spiel alles raushauen und um jeden Punkt kämpfen“, fordert Carstens.

 Jetzt muss abgewartet werden, wie sich die erneuten personellen Hiobsbotschaften auswirken.

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