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Als Wetteinsatz eine Flasche Milch

Nacht des Sports Als Wetteinsatz eine Flasche Milch

Er hat einen starken Arm und sammelte im vergangenen Jahr Titel: Marco Schulz startete für die TWG Nienstädt/Sülbeck im Speerwerfen bei den Deutschen Meisterschaften für Jugendliche und wurde Achter.

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Marco Schulz belegt bei der Jugend-DM den achten Platz.

Quelle: pr.

Nacht des Sports (hga). Die Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe schaffte Schulz mit dem Gewinn der niedersächsischen Vizemeisterschaft. Dazu kommen die Titel eines Bezirksmeisters im Speerwerfen und Kugelstoßen.

Die geforderte Weite für die Deutschen Meisterschaften waren 58 Meter. Schulz warf den Speer auf 58,63 Meter, war Vizemeister und zeigte sich mit dem achten Platz in Jena und der Weite von 58,71 Metern zufrieden. Einmal übertraf der 17-jährige Gymnasiast diese Weite noch: Bei seiner dritten Teilnahme als Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ warf Schulz den Speer in Berlin auf 62,31 Meter. „Ich habe mit meinem Lehrer gewettet, dass ich die beste Weite werfe“, meint Schulz. Die Weite war die beste beim Wettbewerb, sie brachte Schulz bundesweit auf Rang elf der Bestenliste, nur wenige Zentimeter von der nationalen Spitzengruppe entfernt. Was aber war nun der Wetteinsatz: „Eine Flasche Müllermilch“, sagt Schulz lachend bei der Erinnerung daran. „Der achte Platz bei den Deutschen und die Vizemeisterschaften“, ordnet Schulz als die für ihn wichtigsten Wettbewerbe auf der persönlichen Liste ein.

Die sportliche Laufbahn begann beim LC Lauenau, führte über den MTV Messenkamp, SG Rodenberg zur TWG Nien-städt/Sülbeck. Mit dem Jahreswechsel kehrte Schulz aus Zeitgründen zur SG Rodenberg zurück. „In Nienstädt war es von gegenseitigem Respekt geprägt“, blickt Schulz auf die erfolgreiche Zeit und eine immer gute Unterstützung durch die TWG zurück.

Seinen ersten Wettkampf bestritt Schulz als Fünfjähriger beim Bergturnfest auf dem Bückeberg. Aber Leichtathletik allein war es nicht, schließlich war da ja der Winter. Fußball sollte es nicht sein, also Handball. Auch da ging es erfolgreich zu, die vorerst letzte Station war bei der HSG Schaumburg Nord die B-Junioren-Oberliga. Sein Bruder Marcel hat bei der HSG im Verbandsliga-Team seine sportliche Heimat. Mit Unterstützung seiner Eltern soll die Doppel-Karriere in 2016 weitergehen.

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