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Appell an die Vernunft

Fangruppe sorgt für Ärger Appell an die Vernunft

Bei Heimspielen beneiden die Gegner den Oberligisten MTV Großenheidorn um die „Blaue Wand“, eine Fangruppierung, die ihre Mannschaft mit ganzer Kraft unterstützt. Jetzt hat die die „Blaue Wand“ für reichlich Ärger gesorgt.

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Die „Blaue Wand“ des MTV Großenheidorn feuert die Oberliga-Handballer normalerweise lautstark – aber friedlich – an.

Quelle: pr.

Handball. Während des Derbys gegen die HSG Schaumburg Nord war die Gruppe deutlich größer als der übliche Kern vertreten. Statt Anfeuerung gab es 60 Minuten lang Hasstiraden und schlimme Beleidigungen in Richtung HSG sowie den Schiedsrichtern. Zuschauer, Vereinsverantwortliche und die Mannschaft zeigten sich entsetzt und reagierten umgehend. Noch in der Nacht richtete Rolf Schröpfer, 3. Vorsitzender des MTV, über „Facebook“ eine deutliche Botschaft an die Fangruppe.

 „Sie haben uns nur beleidigt“, sagte HSG-Vorsitzender Felix Lattwesen, der die Ereignisse als Spieler erlebte. Zudem seien Autos voll gespuckt sowie mit Kaugummis beklebt worden. „Das übersteigt den Punkt, den man als Gastmannschaft ertragen kann“, so Lattwesen. Dabei hegt die HSG keinen Groll gegen den MTV oder deren Oberligamannschaft. „Wir begrüßen die Reaktionen aus Großenheidorn ausdrücklich“, erklärte Lattwesen.

 Auch die Oberligamannschaft bezog klar Stellung. Ebenfalls über „Facebook“ teilten die Spieler ihre deutliche Distanzierung mit. Die Mannschaft bezog mehr als deutlich Position gegen Hasstiraden und Beschimpfungen. „Der MTV distanziert sich von den Äußerungen und Handlungen einiger weniger, die wahre Begeisterung für einen Verein nicht von stumpfsinnigen Aktionen trennen können“, erklärte Schröpfer.

 Das zeige auch die sofortige Reaktion der Mannschaft, die deutlich auf die Fans eingewirkt habe, so Schröpfer. Zunächst steht der Appell an die Vernunft im Vordergrund, der Weg soll in Richtung Unterstützung von Fans und Mannschaft gehen. „Gleichwohl machen wir sehr deutlich, dass die Grenze erreicht ist. Bei aus unserer Sicht erneutem Fehlverhalten werden wir sofort reagieren“, unterstrich Schröpfer die Linie von Mannschaft und Vorstand. hga

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