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Auf den Rücken gelegt

Judo Auf den Rücken gelegt

Sechs U15-Sportler des MTV Obernkirchen stellten sich im nordrhein-westfälischen Wickede der höchsten Herausforderung ihrer Altersklasse. Bei der westdeutschen Einzelmeisterschaft kämpften über 200 Starter um den Westdeutschen Titel.

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Der Obernkirchener Ayke Harmening wird Westdeutscher Meister.

Quelle: seb

Judo. Bei den Jungen gingen fünf Obernkirchener Asse ins Rennen. Fabio Harmening und Kevin Meimbresse schieden in ihren Klassen vorzeitig aus, wobei Meimbresse unter Wert geschlagen wurde und ohne Gegenwertung durch zum Teil umstrittene Bestrafungen ausschied. In der Klasse bis 55 Kilogramm gewann Fynn Werner seine Auftaktbegegnung gegen Noah Ben Bader aus Köln mit einem Armhebel. Im Achtelfinale unterlag er gegen Milkowski aus Oelde und schied durch eine Trostrundenniederlage gegen den Neusser Teiber endgültig aus.

Im 37 Kilogramm Limit setzte Coach Olaf Quest große Hoffnungen in Bezirksmeister Luca Harmening. Siege gegen Sören Rort aus Hennef, Levin Peuker aus Münster und den Solinger Emre Parlak brachten Harmening ins Halbfinale, wo er auf den Titelverteidiger traf, den Jülicher Silas Dell. Harmening hielt sich zunächst konsequent an seine Linie und wurde nach knapp zwei Minuten Kampfzeit mit einer Yuko-Führung belohnt, als er seinen Gegner auf die Seite werfen konnte. Direkt im Anschluss verlor er jedoch seine Linie und wurde in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit mit einem Innenschenkelwurf auf den Rücken geworfen, was den vorzeitigen Sieg des Gegners bedeutete.

Auch der anschließende Bronzekampf lief nicht optimal. Seinen Bottropper Gegner Jos Prigge hatte er bei den letzten Turnieren stets geschlagen, bei diesem Kampf lief es nicht. Nach kapp zwei Minuten konnte der Gegner eine Wazaari-Wertung erzielen, die dieser den Rest der Zeit verteidigte und so Rang drei holte. Harmening wurde Fünfter.

Perfekt lief es hingegen bei Bruder Ayke Harmening. Er trat im Limit bis 43 Kilogramm an und traf nach einem Freilos in Runde eins auf Jan Sander aus Ibbenbüren, den er in weniger als einer Minute von der Matte schickte. Das gleiche Schicksal ereilte anschließend Henry Jacobi aus Walheim. Im Halbfinale gab es einen enorm engen Kampf gegen den Höxteraner Trainingspartner Tim Schlenke. Beide kennen sich genau und ließen keine Aktionen des Kontrahenten zu, sodass am Ende nur eine Passivitätsstrafe gegen Schlenke Harmening den Finaleinzug sicherte.

Dort warf er den starken Bonner Lucca Dello Russo nach nur 26 Sekunden auf den Rücken und feierte seiner ersten Westdeutschen Titelgewinn. Im Anschluss wurden beide Harmening-Brüder vom Landestrainer zum Lehrgang des NRW-Kaders eingeladen.

Bei den Mädchen ging Bezirksvizemeisterin Nele Quest als einzige Starterin auf die Matte. Für sie ging es im ersten U15-Jahr nur um das Sammeln von Erfahrung, wobei sie sich im Kreis der älteren Sportlerinnen behaupten konnte. Nach einer Freirunde besiegte sie im Achtelfinale die Hattingerin Marla Hans in nur 28 Sekunden vorzeitig. Im Viertelfinale lieferte sie der späteren Westdeutschen Meisterin Anna Heidrich aus Duisburg einen harten Kampf, in dem sie aber letztlich knapp unterlag.

Auch in der Trostrunde unterlag sie der zwei Jahre älteren Veronika Eberhardt aus Nordwalde, schaffte aber mit Platz neun im ersten Jahr eine gute Basis für ihre weiteren zwei Jahre in dieser Altersklasse. seb

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