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Auf in den Kampf

Handball Auf in den Kampf

Und es geht schon weiter: Nach dem knappen 32:30-Erfolg im Derby bei den Handballfreunden Springe reist der Zweitligist TSV GWD Minden bereits heute zum EHV Aue, der morgen um 19 Uhr in Lößnitz der Gegner im Achtelfinale des DHB-Pokals ist.

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Quelle: Symbolfoto

Handball. Die Mindener stoßen langsam aber sicher an die Grenzen der Belastbarkeit. Vier Spiele in neun Tagen stellen eine große Herausforderung dar. Zwei davon hat GWD jetzt noch auf der Uhr. Nach dem Pokalspiel folgt am Sonnabend das Heimspiel gegen VfL Eintracht Hagen. Beim Sieg gegen Springe verletzte sich Moritz Schäpsmeier, der möglichst bald operiert werden soll. „Der Bluterguss muss aufgemacht werden. Er wird uns einige Wochen fehlen. Das ist ein Schlag ins Kontor“, kommentierte GWD-Trainer Frank Carstens die schlechte Nachricht. Die rechte Angriffseite des Tabellenführers ist mit drei Linkshändern ohnehin nur dünn besetzt. Dafür soll jetzt Christoffer Rambo in die Bresche springen, der in Springe vor allem in der Offensive eine gute Quote erreichte. Der Norweger müsse jetzt konstanter werden, so Carstens. Die Probleme auf der rechten Seite sollen mit Rechtshändern gelöst werden, bietet aber auch den in den Kader aufrückenden Youngster Yannik Jungmann aus der Reserve eine Chance. „Aber auchMiladin Kozlina und Nenad Bilbija müssen jetzt aufsteigende Form beweisen“, fordert der Coach: „Sie haben zuletzt nicht so viel gezeigt.“

Der knappe Erfolg bei den Handballfreunden wurde registriert und zu den Akten gelegt, obwohl auch GWD-Manager Horst Bredemeier nach dem Spiel einräumte, dass in Angriff und Abwehr noch viel Luft nach oben sei. „Eine dürftige Leistung. Aber wir haben 21:1 Punkte – und das allein zählt.“

Carstens hatte ein hartes und umkämpftes Spiel mit Derbycharakter gesehen. Neben Schäpsmeier habe es auch Torwart Gerrie Eijlers erwischt. Ob der Holländer mit einer Kapselverletzung an der Hüfte in Aue auflaufen kann, steht noch in den Sternen. Dafür soll der gegen Springe nach einem Pferdekuss noch geschonte Abwehrchef Magnus Jernemyr wieder zur Verfügung stehen. „Wir sind jetzt nach elf Spielen noch ungeschlagen, haben sieben Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Das hätte ich im Vorfeld so nicht erwartet“, sagt der Übungsleiter. Das sei eine starke Leistung des Teams. „Auch wenn spielerisch sicher mehr geht“, weiß Carstens.

In Aue warte erneut eine komplizierte Aufgabe auf seine Mannschaft. Die Gastgeber agieren als einziges Team in der zweiten Liga mit einer 5:1-Deckung. „Das macht es so schwer. Die Defensive ist laufstark und vorne hauen sie sich mit Karacho rein. Da müssen wir die bereit sein, die Lücken zu schließen – auch, wenn schon blaue Flecke vorhanden sind. Wir müssen jetzt noch mal zwei Spiele auf die Zähne beißen“, fordert der Trainer die Leidenschaft, um in einer „brandheißen Stimmung in einem tollen Wettbewerb etwas Besonderes zu erreichen.“ uk

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