Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Auftakt geht in die Hose

Handball Auftakt geht in die Hose

Sie wurden aus allen Träumen gerissen: Erstligist GWD Minden verpatzte den Auftakt der Saison 2014/15 gründlich und verlor in der Kampa-Halle gegen die HSG Wetzlar 24:30 (12:15).

Voriger Artikel
Mustafa bleibt eiskalt
Nächster Artikel
In neuer Aufmachung

Neuzugang Miladin Kozlina (rechts) markiert das erste Saisontor für GWD Minden. 

Quelle: hga

„Meine Güte, das war deutlich“, seuftze GWD-Hallensprecher Jürgen Schäpsmeier und erfuhr Bestätigung durch GWD-Coach Goran Perkovac. „Ich bin nicht extrem unzufrieden, weil Wetzlar eine Klasse besser war“, erklärte Perkovac, der im Vorfeld bei seiner Mannschaft die Freude am Spielen ausmachte, davon aber nichts wiederfand.

 GWD begann mit Dalibor Doder auf der Angriffsmitte, Miladin Kozlina auf der halblinken sowie Christoph Steinert auf der halbrechten Rückraumposition. Neuzugang Kozlina schaffte wenigstens einen Hingucker: Er erzielte mit dem 1:3 in der 8. Minute das erste Saisontor für die Grün-Weißen. Doder wirkte uninspiriert, die GWD-Abwehr kam nicht auf Betriebstemperatur.

 Beim 3:8 (15.) versuchte Perkovac neuen Schwung in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Der Coach wechselte die erste Sechs komplett aus und brachte Gerry Eijlers für Jens Vortmann ins Tor. Eijlers blieb bis zur 60. Minute der einzige positiv auffallende Spieler in einer Mannschaft, die ohne Emotionen und mit deutlich zu wenig Kampfgeist spielte. Das war besonders beim 10:11 (25.) der Fall, als die Halle bebte und Wetzlar nach einer Reihe von Fehlern plötzlich wankte. Aber GWD verpasste die Riesenchance, weil das Feuer und Aufbäumen fehlte, im Angriff gelangen kaum einfache Tore. Wetzlar fing sich wieder, kam zurück und brachte GWD zur Pause 12:15 in Rückstand.

 Es gelang den Hausherren auch nach der Pause nicht, die Anspiele an den Wetzlarer Kreisläufer Sebastian Weber zu unterbinden, Weber erzielte fünf Treffer. Wetzlar spielte immer an der Grenze zum Zeitspiel, die Abwehr der Grün-Weißen war einfach zu schwerfällig, um die Abläufe des Gegners entscheidend zu unterbinden. Ab dem 17:24 (48.) war das Spiel entschieden. „Ich denke, die Grundlage zum Sieg haben wir in einer bärenstarken Abwehr gelegt“, sagte Gäste-Coach Kai Wandschneider. „Das Leben geht weiter“, meinte Perkovac und verschwand.

GWD: Steinert 7/3, Svitlica 5, Kunkel 3, Schmidt 2, Niemeyer 2, Rambo 2, Schäpsmeier 2, Kozlina 1.hga

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tippen Sie die Bundesliga-Ergebnisse an jedem Spieltag und gewinnen Sie als Gesamtsieger am Ende der Saison 2016/17 einen Reisegutschein im Wert von 750 Euro. mehr

Wir sind auf den Schaumburger Sportplätzen unterwegs und präsentieren euch jede Woche das Spiel des Wochenendes in der Video-Zusammenfassung. mehr