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Ayke Harmening macht sich meisterlich

Judoka aus Obernkirchen siegreich Ayke Harmening macht sich meisterlich

Bei der westdeutschen Landessichtung der Jahrgänge 2001 bis 2003 (U14) in Essen haben die Brüder Luca und Ayke Harmening vom MTV Obernkirchen ihre derzeit überragende Form erneut unter Beweis gestellt und mit den Plätzen eins (Ayke) und drei (Luca) ihre Zugehörigkeit zu den Topsportlern ihrer Altersklasse eindrucksvoll untermauert.

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Ayke Harmening

Judo. In der Klasse bis 34 Kilogramm ging Luca Harmening an den Start, der nach einem Freilos in Runde eins auf Finn Funke aus dem Nachwuchs des Bundesligisten SU Witten-Annen traf. Beide schenkten sich nichts, konnten aber in der regulären Kampfzeit keine Wertung erzielen. Erst in der Verlängerung gelang Funke eine Yuko-Wertung, die Harmening in die Trostrunde zwang. Dort besiegte er Paul Kral aus Willich bereits nach gut 30 Sekunden und traf dann im Bronzekampf auf Angstgegner Jos Prigge aus Bottrop, gegen den er bisher noch nie gewinnen konnte. Auch diesmal ging Prigge mit einer Yuko-Wertung in Führung. Harmening steckte nicht auf, griff fortlaufend an. In letzter Sekunde gelang dem Obernkirchener dann eine Wazaari-Wertung, mit der er den Kampf drehte und gewann.

 Bruder Ayke hatte einen harten Weg zum Turniersieg. Nach einem Freilos in Runde eins schlug er zunächst Timo John aus Münster und Ramon Küpper aus Herzogenrath vorzeitig. Im Halbfinale kam es zu einem sehr engen Kampf gegen Silas Dörner aus Wermelskirchen, der nur aufgrund zweier Bestrafungen des Gegners zugunsten Harmenings endete. Im Finale traf das Talent aus der Bergstadt auf David Hohn aus Hennef, der zuvor im Viertelfinale den Obernkirchener Kevin Meimbresse ausschaltete. Harmening besiegte Hohn mit einer Wazaari-Wertung nach voller Kampfzeit und holte sich damit seinen ersten Westdeutschen Titel. Meimbresse verlor in der Trostrunde und belegte Platz neun.

 Bei den Mädchen startete Vereinskollegin Michelle Schmal mit einem kampflosen Sieg. Danach folgten zwei vorzeitige Erfolge gegen Rabea Reiling aus Volmetal und Lara Brand aus Nievenheim. Im Halbfinale konnte Schmal gegen Laura Hiller aus Mönchengladbach den Kampf lange offen gestalten und unterlag erst in der letzten Kampfminute. Das Bronzeduell gegen die Herforder Trainingskameradin Kathrin Bocker entwickelte sich zu einem zähen Kampf, den Bocker kurz vor Ende mit einer Yuko-Wertung für sich entschied.

 Nele Quest kam in der gleichen Klasse kampflos in Runde zwei, wo sie die Brühlerin Olivia Berns vorzeitig besiegte. Im Kampf um den Halbfinaleinzug unterlag sie Constanze Peiler aus Gelsenkirchen und zog auch in der Trostrunde gegen Nikita Krieger aus Herford den Kürzeren. Für sie blieb Rang neun im ersten U14-Jahr. seb, pr.

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