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Blanke zeigt Nerven

Siebenmeter nicht genutzt Blanke zeigt Nerven

Oberligist HSG Schaumburg Nord hat im Derby beim HV Barsinghausen nach 60 spannenden Minuten eine 32:33 (16:16)-Niederlage einpacken müssen.

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HSG-Kreisläufer Philipp Reinsch (vorne) zeigt erst ein starkes Spiel und muss noch vor der Pause mit einer Roten Karte vom Feld. 

Quelle: hga

Handball. Barsinghausen feierte und der Gastgeber hatte allen Grund dazu: Mit dem Derbysieg gelang im fünften Heimspiel der laufenden Saison endlich der herbeigesehnte erste Heimsieg. Für die HSG hingegen endete eine lange Serie von acht Spielen ohne Niederlage. In der Tabelle rutschte die HSG von Platz drei auf Platz fünf zurück. Die Glück-Auf-Halle in Barsinghausen war rappelvoll, viele Fans der HSG hatten den kurzen Anfahrtsweg genutzt, um ihre Mannschaft zu sehen.
Zumindest in den ersten Minuten war das Derby von vergebenen Chancen hüben wie drüben gekennzeichnet. So richtig los ging es ab dem 2:2 (6.). Eine Frage war, wie die HSG mit HV-Keeper Marc Daseking umgehen würde. Daseking hatte in der ersten Hälfte einige tolle Paraden, gab seiner Abwehr Sicherheit, aber eben nicht immer, was die HSG zu selten nutzte.
Barsinghausen hatte mit Lukas Schieb den überragenden Angreifer der ersten 30 Spielminuten, der bis zur Pause acht Tore erzielte. Er war es auch, der die HSG 9:11 (19.) in Rückstand brachte. Das hielt keine Minute, Philipp Reinsch glich zum 11:11 aus (20.). Das ging auch andersherum, als Reinsch durch seinen Treffer zum 13:11 (22.) die HSG in Front brachte. Knapp eine Minute später hatte Schieb zweimal zum 13:13 (23.) getroffen.
In der 26. Minute musste die HSG einen echten Verlust wegstecken, als Reinsch nach einem Foul an Schieb die Rote Karte sah. Mit dem 16:16-Remis ging es in die Pause, aus der die HSG nicht gut ins Spiel zurückkam. Drei Angriffe ohne Tor brachten das 16:18 (34), der Rückstand wuchs über 18:11 (39.) bis zum 19:24 (44.) an. Schieb wurde aus dem Spiel genommen, die HSG wurde in der Abwehr offensiver und stärker.
Zwei Minuten vor Spielende glich der Ex-Barsinghäuser Johannes Sonneborn zum 32:32 aus. Im Gegenzug traf der HV zum 33:32. Mit der Schlusssirene gab es noch einen Siebenmeter für die HSG. Niko Blanke hatte die große Chance zum Ausgleich und scheiterte an Daseking. Es war der vierte verschossene Siebenmeter der HSG.
HSG: Blanke 6/1, Hengst 5, Reinsch 5, Sonneborn 4, Lüer 4, Rose 4, Blazek 2, Jannis Frädermann 1/1, Müller 1.

Jörg Hasselbring (HSG): Wir scheitern in der ersten Halbzeit ganz klar am besseren Torhüter Marc Daseking. Wir verwerfen über das gesamte Spiel gesehen zu viele Siebenmeter. Ansonsten war es ein offenes Derby. Als Barsinghausen weg war und wir geöffnet haben, bekamen sie Probleme. Die Punkte bleiben in der Umgebung, auch gut, in Richtung Abstiegskandidaten. Jürgen Löffler (HVB): Ich glaube, die Leute haben ein geiles Handballspiel gesehen. Über 60 Minuten haben wir verdient gewonnen, über die Zeit waren wir die bessere Mannschaft. In den letzten zehn Minuten haben wir es uns ein bisschen schwer gemacht, als wir fünf Tore vor hatten. Es waren einfach zu viele Zeitstrafen gegen uns.

Jörg Hasselbring (HSG): Wir scheitern in der ersten Halbzeit ganz klar am besseren Torhüter Marc Daseking. Wir verwerfen über das gesamte Spiel gesehen zu viele Siebenmeter. Ansonsten war es ein offenes Derby. Als Barsinghausen weg war und wir geöffnet haben, bekamen sie Probleme. Die Punkte bleiben in der Umgebung, auch gut, in Richtung Abstiegskandidaten.
Jürgen Löffler (HVB): Ich glaube, die Leute haben ein geiles Handballspiel gesehen. Über 60 Minuten haben wir verdient gewonnen, über die Zeit waren wir die bessere Mannschaft. In den letzten zehn Minuten haben wir es uns ein bisschen schwer gemacht, als wir fünf Tore vor hatten. Es waren einfach zu viele Zeitstrafen gegen uns.

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