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„Bubi“ Bremer erst tragische Figur dann Torjäger

Fußball „Bubi“ Bremer erst tragische Figur dann Torjäger

Der VfL Bückeburg hat beim HSC Hannover ein starkes Spiel gezeigt und gewinnt an der Constantinstraße hochverdient mit 2:0, obwohl die Platzherren aggressiv und teilweise auch flegelhaft zu Werke gehen.

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Quelle: dpa

Fußball. Doch das konnte die Freude über den Erfolg nicht trüben. „Wir haben die Punkte, der HSC hat die Karten“, jubelte VfL-Sprecher Murat Akgün. Ein wichtiger Baustein für den Triumph in Hannover war Jonas Abram. Dass er nach seiner skandalös langen Sperre wieder dabei war, brachte bewährte Ordnung in die Bückeburger Formation. Jannis Städter spielte wieder auf der rechten Abwehrseite, Pascal Könemann und Nils Rinne als Sechser.

 Die Gäste waren gestern aber auch mental besser drauf als sonst. Sie kamen gut in die Zweikämpfe, ließen sich von der Härte des HSC nicht beirren, waren immer einen Schritt schneller als die Gastgeber.

 Trotzdem gab es in der Mannschaft des VfL Bückeburg eine tragische Figur: Alexander Bremer. Ihm war gestern kein Tor vergönnt, zumindest keines aus dem Spiel heraus. Er wurde betrogen und beraubt. Den ersten Diebstahl gab es in der 24. Minute: Bastian Könemann setzte sich durch und gab eine Flanke herein. Bremer stand einschussbereit, doch im letzten Moment rettete ein HSC-Abwehrmann mit der Hand. Den Elfmeter ließ sich „Bubi“ Bremer dann aber nicht auch noch nehmen – 1:0 für Bückeburg – bereits zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.

 Nach der Pause blieben die Gäste aus Schaumburg die bessere Mannschaft. In der 61. Minute aber der zweite Raub eines Bremer-Tores. Erneut gab Bastian Könemann eine Flanke herein, erneut stellte sich Bremer bereits auf den finalen Torschuss ein. Diesmal ging Hüsuü Sabab dazwischen und erledigte das Bückeburger 2:0 mit einem Eigentor. Doch das Bremer-Theater war noch nicht geschlossen. Die restlichen Unterschlagungen kamen allerdings vom Bückeburger Torjäger selbst. Er setzte einen Kopfball daneben (70.), er verzog einen Volleyschuss (80.) und er scheiterte an Torwart André Wessolleck (83.).

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Städter, Bremer (90. Buchwald), Buruk, Rinne, Herting (90. Buchholz), Steininger, Bastian Könemann (77. Versick).jö

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