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„Bubi“ in Torlaune

Fußball „Bubi“ in Torlaune

Manche Siege gleichen einem Naturereignis: Sie sind so unvermeidbar wie ein Hochwasser der Weser, ein Herbststurm oder Hamburger Regenwetter. Der gestrige 3:1-Erfolg des VfL Bückeburg über die SG Hameln 74 war so einer, glich aber eher der Sonne über Mallorca, mitten in der Adventszeit.

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Jubelrunde: Der Bückeburger Torjäger Alexander „Bubi“ Bremer „erschießt“ die SG Hameln 74 im Alleingang.

Quelle: ph

Fußball.. Die Gastgeber bestätigten ihre nun schon seit Wochen anhaltende Hochdruckphase und feierten nach Spielschluss ihren Sonnengott Alexander „Bubi“ Bremer, der mit seinen drei Toren dafür sorgte, dass beim VfL wieder zaghafte Aufstiegsgedanken diskutiert werden.

 Im Tor des neuen Tabellenzweiten stand diesmal Sören Raschke, weil Patrick Spilker und Tobias Markowski angeschlagen waren. Viel beschäftigt wurde der Stammtorwart der U-23-Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht, was vor allem an der dominierenden Spielweise seiner Vorderleute lag. Der VfL war zweikampfstärker, gedankenschneller und schaltete zügig um.

Er spielte in jeder Hinsicht den besseren Fußball als der Tabellenelfte, der langsam in Abstiegsgefahr gerät. Die deutliche Pausenführung der Platzherren entsprach dem Spielverlauf. „Bubi“ Bremer hatte bereits in der 3. Minute mit einem Kopfball das 1:0 erzielt und erhöhte in der 31. Minute auf 2:0. Das Spiel des VfL war attraktiv, interessant und bisweilen sogar mit kleinen Kabinettstückchen durchsetzt. Der Oberligaabsteiger wird von Woche zu Woche spürbar selbstbewusster.

 Nach dem Seitenwechsel wurde deutlich, warum Hameln zuletzt meist verlor. Die Gäste waren zwar um Druck bemüht, brachten mit ihrem charmanten Spiel aber nichts Gefährliches zustande. Spätestens 20 Meter vor dem Bückeburger Tor versandeten die Bemühungen. Als dann Bremer in der 76. Minute auf 3:0 erhöhte, war das Spiel entschieden. Es war ein Treffer, der charakteristisch für ihn war. Viele andere hätten Bastian Könemanns schöne Flanke mit Vollspann in den Fangzaun gedroschen. Bremer aber schlenzte den Ball in selbstverständlichster Weise ins Tor – listig, schlau und unspektakulär. Dass Sören Raschke nur eine Minute später beim Schuss von Egcon Musliji den Gästen einen Ehrentreffer gönnte, fiel in Anbetracht der fußballerischen Überlegenheit des VfL nicht mehr ins Gewicht.

Auch Trainer Timo Nottebrock war nicht mehr aus dem vorweihnachtlichen Gleichgewicht zu bringen: „Jeder sieht, wir sind gut drauf.“ VfL: Sören Raschke, Pascal Könemann, Abram (79. Büsing), Werner, Städter, Buchwald (74. Naroska), Bremer, Rinne, Herting, Steininger, Bastian Könemann. jö

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